Studentin hat sechs Monate lang ihre Periode, weil ihr die falsche Pille verschrieben wird

Trent (Großbritannien) - Das Schicksal einer jungen Studentin (21) aus Großbritannien zeigt, dass sich noch immer nicht alle Frauen richtig mit ihren Verhütungsmethoden auseinandersetzen. Das kann schreckliche Folgen haben.

Die 21-Jährige hatte monatelang durchgängig durchweg ihre Periode. (Symbolbild)
Die 21-Jährige hatte monatelang durchgängig durchweg ihre Periode. (Symbolbild)  © 123RF

Rose, Studentin an der Nottingham Trent University, litt unglaubliche sechs Monate ununterbrochen an ihrer Periode.

Die 21-Jährige verschwendete in dieser Zeit zunächst keinen Gedanken daran, dass es möglicherweise mit ihrer Anti-Baby-Pille zusammenhängen könnte und schob die lange Blutung auf den Stress während des Studiums.

"Ich musste während der gesamten sechs Monate unter der Pille Tampons und Binden verwenden", erklärt Rose gegenüber Metro. "Er war nicht nur so ein bisschen, sondern eine monatelange Blutung, was natürlich sehr ärgerlich und teuer war."

Wie so viele Frauen hatte sich Rose bereits im frühen Alter von 16 Jahren die Pille verschreiben lassen. Die Engländerin litt unter einer heftigen Periode, die zu Anämien führte und das Kontrazeptivum sollte sie davor schützen.

"Ich konnte nur die Minipille nehmen, weil ich an Migräne litt", so Rose. Diese Art von Pille enthält als Wirkstoff ein synthetisches Progestin als Gestagen. Schon damals warnten die Ärzte, dass die Minipille ihre Situation auch verschlimmern könnte. "Die sagten mir, dass die Pille entweder keinen Unterschied machen, meine ohnehin anormalen Perioden krasser machen oder sie ganz stoppen könnte."

Damals schlug die Behandlung an und Rose wurde von ihrer starken Blutung befreit. "Es funktionierte über drei Jahre lang sehr gut."

Nach einer Blasenentzündung begann Rose ununterbrochen zu bluten

Die Studentin hatte die falsche Antibabypille eingenommen.
Die Studentin hatte die falsche Antibabypille eingenommen.  © 123RF

Alles sollte sich ändern, als die junge Frau an einer Harnwegsinfektion erkrankte und Antibiotika nehmen musste. Plötzlich begann Rose unregelmäßig und sehr stark zu bluten.

"Die Ärzte sagten mir, dass es am besten sei, meine Pille zu wechseln und zu sehen, wie eine neue funktionieren würde." Doch von Anfang an, merkte Rose, dass etwas nicht stimmte.

Drei Monate lang schleppte sich die 21-Jährige, bis sie einen Arzt aufsuchte. "Mir wurde gesagt, dass es eine Weile dauert, bis sich der Körper daran gewöhnt", sagt Rose. "Das haben sie mir jedes Mal gesagt, wenn ich da war."

Als die Blutung auch nach sechs langen Monaten nicht aufhören wollte, hatte die Engländerin die Nase voll. Ohne auf den Rat ihres Arztes zu hören, brach sie die Einnahme der Pille ab.

"Die Blutung hörte innerhalb einiger Wochen auf und ich bemerkte, dass meine Stimmung viel besser war." Dass überhaupt etwas mit ihrer Laune nicht in Ordnung war, bemerkte sie erst, als sie die Pille nicht mehr nahm, erklärt sie weiter. "Ich weiß natürlich, dass die Pille Ihre Stimmung beeinflussen kann, aber es war ein ziemlich drastischer Unterschied."

Mittlerweile nimmt sie wieder ihren vorherigen Empfängnisverhütungsschutz ein, um ihre Periode zu kontrollieren.

Eine neue Studio der Online-Arztpraxis "Zava" zeigt, dass zwei von drei Frauen fünf Jahre lang bei einer Pillensorte bleiben, obwohl sie deutliche Nebenwirkungen wie Durchfall, unregelmäßige Blutungen sowie Hautausschlag, Erbrechen oder psychische Probleme erlebten. "Du solltest wirklich auf das hören, was in deinem Körper passiert", warnt die Ärztin Dr. Draper.


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