Deshalb darf Seelöwin "Babbi" nur mit Sonnencreme ins Wasser

Bremerhaven - Seelöwin "Babbi" kennt das schon: Wenn es warm wird und die Sonne brennt, dann holen ihre Pfleger die Sonnencreme heraus.

Natalie Franken, Tierpflegerin im "Zoo am Meer", cremt die Seelöwin mit Zinksalbe ein.
Natalie Franken, Tierpflegerin im "Zoo am Meer", cremt die Seelöwin mit Zinksalbe ein.  © DPA

Geduldig lässt sich die südamerikanische 150-Kilo-Dame dann mit weißer Zinksalbe eincremen, denn die Seelöwin hat eine Sonnenallergie.

Für die Pfleger im Bremerhavener "Zoo am Meer" und Tier ist das natürlich lästig. "Dann kommen Pusteln und Quaddeln und die jucken", sagte Zoodirektor Heike Kück.

Hilfe verschafft die Zinksalbe: Sie mildert den Juckreiz, hält UV-Strahlen ab und ist vor allem wasserfest.

Schließlich halten sich Seelöwen, die unter menschlicher Obhut bis zu 27 Jahre alt werden können, fast zu 90 Prozent im Wasser auf.

"Babbi" kam 2005 im Alter von zwei Jahren nach Bremerhaven. Dort gibt es noch drei weitere südamerikanische Seelöwinnen und einen Bullen.

Die Extrabehandlung bekommt aber nur sie: Einmal am Tag wird die Mähnenrobbe eingecremt. Manchmal malen ihr die Tierpfleger auch einen Smiley aus Zinksalbe auf das dunkle Fell - dann wissen auch die Besucher, dass es ihr gut geht.

Die 150-Kilo-Seelöwin aus Uruguay hat eine Sonnenallergie, aber die Salbe mindert den Juckreiz.
Die 150-Kilo-Seelöwin aus Uruguay hat eine Sonnenallergie, aber die Salbe mindert den Juckreiz.  © DPA

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