FC St. Pauli zeigt auf der Alster Flagge für Seenotretter

Hamburg - Die Segelabteilung des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli hat am Mittwoch mit einer kleinen Aktion für die freie Seenotrettung in Hamburg demonstriert.

Mit einem Banner demonstriert die St. Pauli-Segelabteilung auf der Außenalster für die freie Seenotrettung im Mittelmeer.
Mit einem Banner demonstriert die St. Pauli-Segelabteilung auf der Außenalster für die freie Seenotrettung im Mittelmeer.  © dpa/Daniel Reinhardt

Ausgestattet mit Transparenten, Flaggen, Bannern und Schwimmwesten setzten einige Dutzend Protestierende an Land und auf einem Wasserfahrzeug auf der Alster Zeichen.

Hintergrund der Aktion war die vorübergehende Festnahme der Kapitänin Carola Rackete, die seit Dienstagabend wieder frei ist.

Rackete war am Samstag mit dem Schiff "Sea-Watch 3" mit 40 Migranten unerlaubt nach Lampedusa gefahren, daraufhin festgenommen und auf der sizilianischen Insel unter Hausarrest gestellt worden.

Ein neues italienisches Sicherheitsdekret stellt das unerlaubte Einfahren nach Italien unter eine Geldstrafe.

Die "Sea-Watch 3" wurde beschlagnahmt.

Das Präsidium des FC St. Pauli mit Präsident Oke Göttlich an der Spitze hatte sich dem Protest seiner Segler angeschlossen.

"Den Aufruf unserer Segelabteilung unterstützen wir mit ganzem Herzen. In Zeiten wie diesen gilt es, aktiv seine Stimme zu erheben und Seite an Seite mit denjenigen zu stehen, die Menschen im Mittelmeer nicht einfach ertrinken lassen", sagte der 43 Jahre alte Clubchef.

Auch mit Bannern an der Außenalster demonstrierten die Sportler.
Auch mit Bannern an der Außenalster demonstrierten die Sportler.  © dpa/Daniel Reinhardt

Titelfoto: dpa/Daniel Reinhardt

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