Streusalz-Anschlag auf Eisbahn: Nichts ging mehr!

Streusalz-Anschlag auf die Eisbahn in Seiffen: Betreiberin Bettina Preußler (36) musste die Anlage sperren lassen.
Streusalz-Anschlag auf die Eisbahn in Seiffen: Betreiberin Bettina Preußler (36) musste die Anlage sperren lassen.  © Jan Görner

Seiffen/Schneeberg - Klingt lustig, ist es aber nicht: Vandalen empfanden die Eislaufbahn in Seiffen wohl als zu glatt und kippten Streusalz drauf.

Die Betreiber von Sportwelt Preußler mussten die Anlage sperren - und das zum Ferienstart. Ärgerlich.

Am Morgen bemerkte der Eismeister die Wasserlachen. Zuerst verdächtigte er die Sonne. Doch am Abend zeigte sich das ganze Malheur. Juniorchefin Bettina Preußler (36): "Auf einem Drittel der 750 Quadratmeter großen Eislaufanlage war das Eis geschmolzen, teilweise sogar komplett."

Eine Katastrophe, vor allem für die Kinder. In den Winterferien nutzen täglich bis zu 150 Besucher die Anlage. Für die Wintersportler blieb deshalb nur der kleine Anfänger-Skihang. Inzwischen ist die Eisbahn wieder weitgehend frei.

Bettina Preußler kann sich den Salz-Anschlag nicht erklären: "So etwas hatten wir 2013 schon einmal. Damals hatten wir eine Videokamera installiert, später aber abgeschaltet. Ab sofort überwachen wir die Eisbahn wieder."

Ende Januar hatte eine Böller-Attacke die "Silberstrom-Eisarena" in Schneeberg zerstört. Damals hatten die Stadtwerke und Bürgermeister Ingo Seifert (48, Freie Wähler) 600 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise ausgesetzt.

Das Geld könnte fällig werden, denn die Polizei hat einen Tatverdächtigen (18). Die Ermittlungen laufen noch.

Im Januar gab es eine Böller-Attacke gegen die Schneeberger Eisbahn. Bürgermeister Ingo Seifert (48) war stinksauer.
Im Januar gab es eine Böller-Attacke gegen die Schneeberger Eisbahn. Bürgermeister Ingo Seifert (48) war stinksauer.  © Klaus Jedlicka

Titelfoto: Jan Görner


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