SEK-Einsatz in Frankfurt wegen aggressivem Messer-Mann

Frankfurt am Main - In der Nacht zu Freitag musste ein Spezialeinsatzkommando der Polizei in der Mainmetropole Frankfurt anrücken.

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei rückte an und nahm den Mann fest (Symbolbild).
Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei rückte an und nahm den Mann fest (Symbolbild).  © Montage: 123RF/Jon Bilous, dpa/Boris Roessler

Zuvor war folgendes geschehen: Ein Mann hatte gegen 0.20 Uhr in der Triftstraße in Frankfurt-Niederrad ein Restaurant betreten und die anwesenden Gäste mit einem großen Küchenmesser bedroht.

Der Messer-Mann soll sich sehr aggressiv verhalten haben. Auch soll er gedroht haben, am nächsten Tag mit einer "Kalaschnikow" (ein Sturm- und Maschinengewehr, Anm. d. Red) wieder zu kommen, erklärte ein Polizeisprecher.

Danach sei der Mann geflohen und die Gäste alarmierten die Polizei.

"Circa eine halbe Stunde später gingen erneut Anrufe beim polizeilichen Notruf ein, dass sich ein Mann nun in einer Bar in der Goldsteinstraße aufhalte, welcher offensichtlich eine Machete oder ein großes Messer in einem Rucksack mit sich führte", berichte ein Polizeisprecher weiter.

Als die Polizei eintraf, war der Mann jedoch wieder verschwunden.

SEK gelingt Festnahme von Bewaffnetem in Frankfurt

Nachdem es den Beamten gelang, den Messer-Mann zu identifizieren – es soll sich dabei um einen 54 Jahre alte Mann handeln – wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hinzugezogen.

Die Spezialisten für gefährliche Einsätze konnten den 54-Jährigen in seiner Wohnung antreffen und widerstandslos festnehmen. Dort stieß die Polizei zudem auf "mehrere Messer, darunter auch die Tatwaffe, eine Gaspistole und eine Softairwaffe".

Sämtliche Waffen wurden sichergestellt. Die Motive des Täters für sein aggressives Verhalten geben der Polizei aber noch Rätsel auf. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Montage: 123RF/Jon Bilous, dpa/Boris Roessler

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