SEK überwältigt bewaffneten Mann in Hochhaus

Der Junkie wurde nach dem Einsatz vom Notarzt versorgt.
Der Junkie wurde nach dem Einsatz vom Notarzt versorgt.

Von Andrzej Rydzik

Dresden - Ein offenbar lebensmüder Junkie (41) hat am Sonnabend die Polizei in Dresden-Prohlis in Atem gehalten. Er drohte nicht nur sich umzubringen, sondern auch seine Freundin (29).

Es war kein übler Scherz. Der Mann bedrohte die 29-Jährige mit einem geladenen Revolver! Das Drama spielte sich in einem 17-Geschosser am Albert-Wolf-Platz ab. Freunde der 29-Jährigen alarmierten gegen 14.30 Uhr die Polizei, weil sie erschreckende WhatsApp-Nachrichten der jungen Frau bekommen hatten.

Dabei soll es sich um Tonaufnahmen gehandelt haben. Schreie und Morddrohungen seien klar zu hören gewesen.

Die Polizei in Dresden informierte das Spezialeinsatzkommando (SEK), versuchte mit dem 41-Jährigen in Kontakt zu treten, hielt ihn vermutlich hin.

„Der Mann hatte seine Lebensgefährtin bedroht. Es war auch eine scharfe Schusswaffe im Spiel - ein geladener Revolver“, bestätigt ein Polizeisprecher.

Gegen 18.30 Uhr machte das SEK kurzen Prozess. Die Elite-Polizisten stürmten die Wohnung, überwältigten den polizeibekannten Junkie, sicherten den Revolver und beendeten das Drama schließlich unblutig.

„Verletzt wurde niemand. Auch die Frau ist wohl auf. Der 41-Jährige war verwirrt, wurde in eine Klinik zwangseingewiesen“, erklärt der Polizeisprecher.

Ein Polizist am Einsatzort.
Ein Polizist am Einsatzort.

Fotos: Nick Dolz


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