SEK-Skandal: Ermittler finden Maschinenpistole und massenweise Munition

Schwerin - Bei Durchsuchungen im SEK-Skandal in Mecklenburg-Vorpommern haben Ermittler bei einem der Festgenommenen eine Maschinenpistole gefunden.

Ein Polizist hält bei einer Übung eine Maschinenpistole im Anschlag. (Symbolfoto)
Ein Polizist hält bei einer Übung eine Maschinenpistole im Anschlag. (Symbolfoto)  © dpa/Boris Roessler

Es handele sich bei dem Mann um denjenigen, an den drei ebenfalls festgenommene Polizisten Munition aus Beständen des Landeskriminalamts weitergegeben haben sollen.

Er soll Kontakte in die "Prepper"-Szene gehabt haben.

Die Maschinenpistole fällt nach vorläufiger Bewertung unter das Kriegswaffenkontrollgesetz, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin am Donnerstag sagte.

Der Haftrichter habe für den Mann den Vollzug des Haftbefehls angeordnet.

Am Mittwoch waren drei ehemalige und ein noch aktives Mitglied des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Mecklenburg-Vorpommern festgenommen worden.

Bei einem weiteren Festgenommenen sei der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt worden. Beim Dritten sei die Haftvorführung unterbrochen und auf Freitag vertagt worden. Beim vierten Festgenommenen sei der Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden.

Außerdem wurde bei den Durchsuchungen mehr als 10.000 Patronen für Kurz- und Langwaffen gefunden. Dem Vernehmen nach stammt ein erheblicher Teil davon nicht aus LKA-Beständen.

Mitglieder des SEK wurden festgenommen. (Symbolbild)
Mitglieder des SEK wurden festgenommen. (Symbolbild)  © dpa/Boris Roessler

Titelfoto: dpa/Boris Roessler

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