Senioren in Pflegeheimen atmen auf: Therapie-Kater Nero ist wieder da

Gornau - Happy End für Therapie-Kater Nero! Zwei Wochen nach seinem mysteriösen Verschwinden ist der Ragdoll-Kater mit den blauen Augen nachts plötzlich wieder aufgetaucht.

Sabine Köhn (53) und Jürgen Burkert (67) sind überglücklich, das Kater Nero wieder da ist.
Sabine Köhn (53) und Jürgen Burkert (67) sind überglücklich, das Kater Nero wieder da ist.  © Mike Müller

Gegen 23.30 Uhr sah Besitzerin Sabine Köhn (53) einen Lichtschein vor ihrem Gartengrundstück in Dittmannsdorf und hörte kurz darauf Katzengejammer auf ihrer Terrasse: "Als ich die Tür öffnete, saß Nero draußen. Ich konnte es kaum glauben."

Der Zustand des Katers, der als Therapie-Tier in Chemnitzer Pflegeheimen eingesetzt wird, untermauert die Vermutung, dass Nero entführt wurde.

"Er sah nicht so aus, als wäre er zwei Wochen herumgestreunt. Sein Fell und die Pfoten waren sauber. Dafür war sein Erkennungsmerkmal, der typische dunkle Fleck auf dem Rücken, plötzlich kahl", erzählt Sabine Köhn.

"Da hat offenbar jemand ein schlechtes Gewissen bekommen und ihn zurückgebracht."

Auch Jürgen Burkert (67), Chef des Vereins "Tier und Mensch", der die Besuche der vierbeinigen Therapeuten in Chemnitzer Pflegeheimen organisiert, freut sich: "Nero erholt sich gut von der Aufregung. Er wird bald wieder als Therapie-Katze unterwegs sein."

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