Sensation im Weltall! Forscher entdecken Wasser auf Supererde

Washington D.C. - Welch Sensation im Weltall! Erstmals haben Forscher Wasserdampf in der Atmosphäre eines Planeten entdeckt, welcher sich nicht in unserem Sonnensystem befindet.

So könnte K2-18b aussehen.
So könnte K2-18b aussehen.  © Twitter/NASA

Entdeckt wurde der Wasserdampf mithilfe des berühmten Hubble-Weltraumteleskops in der Atmosphäre der Supererde K2-18b.

Als Supererde werden Planeten bezeichnet, die mindestens die gleiche Masse wie die Erde haben, aber leichter als der Uranus sind.

K2-18b, der die achtfache Masse und den doppelten Durchmesser unserer Erde hat, liegt laut "Spiegel-Online" ungefähr 110 Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Löwe.

Sein zentraler Stern ist allerdings nicht mit unserer Sonne vergleichbar. Er ist ein roter Zwerg, sprich deutlich kleiner und kühler. Zudem weist er höhere Aktivitäten als unserer Fixstern auf, was die Atmosphäre der Supererde lebensfeindlicher gestalten könnte.

Dennoch ist das besondere an K2-18b, dass er in der sogenannten habitalen Zone (Lebenszone) seines Zentralgestirns liegt. Somit ist es laut "Nature" möglich, dass Wasser in flüssiger Form vorkommen kann. Und Wasser ist bekanntlicher Weise die zentrale Voraussetzung für Leben.

Allerdings ist dies laut Hannah Wakeford von Space Telescope Science Institute in Baltimore nicht sehr wahrscheinlich ist. Zu "Nature" sagte sie: "Es ist höchst unwahrscheinlich, dass diese Welt in einer Weise bewohnbar ist, die wir auf der Grundlage des uns bekannten Lebens verstehen."

Forscher vermuten zudem, dass auch andere Moleküle wie Stickstoff und Methan vorhanden sein könnten, dies ist momentan allerdings noch nicht beweisbar.

Das ist das Hubble-Teleskop

Das Hubble-Teleskop.
Das Hubble-Teleskop.  © NASA/dpa

Wieder einmal konnte dank des Hubble-Weltraumteleskops eine bahnbrechende Entdeckung gemacht werden. Doch was ist Hubble eigentlich?

Benannt wurde das Teleskop nach dem amerikanischen Astronomen Edwin Powell Hubble.

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der europäischen Raumfahrtorganisation ESA und der NASA. 1990 wurde das Weltraumteleskop von der Discovery im Rahmen der Space Shuttle Mission STS-31in einem niedrigen Erdorbit von ungefähr 600 Kilometern Höhe ausgesetzt.

Seitdem hat es laut "BR" bereits über eine Million Bilder vom Weltraum gemacht. Wöchentlich sendet es 120 Gigabyte an Daten zur Erde, welche Grundlage für bisher über 13.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen waren.

Und obwohl der Einsatz von Hubble nie so lange geplant war, hat das berühmte Weltraumteleskop noch heute das Potenzial für bahnbrechende Entdeckungen.

Titelfoto: Twitter/NASA

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