Sensations-Sieg von Kölner Hengst Khan bei 155.000-Euro-Rennen

Köln - Der vier Jahre alte Hengst Khan hat am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln für eine Sensation beim 56. Preis von Europa gesorgt.

"Auf dem schweren Boden ist er ein ganz anderes Pferd", sagte Trainer Grewe über das Siegerpferd (Symbolbild).
"Auf dem schweren Boden ist er ein ganz anderes Pferd", sagte Trainer Grewe über das Siegerpferd (Symbolbild).  © DPA

Der Galopper aus dem Kölner Rennstall von Trainer Henk Grewe kam in dem mit 155.000 Euro dotierten Rennen als krasser Außenseiter überraschend zu einem völlig überlegenen Sieg.

Nach 2400 Metern wurde Walsingham (Andrasch Starke) Zweiter. Rang drei ging an den Vorjahressieger Windstoß unter Adrie de Vries.

Der Franzose Clement Lecoeuvre war der Siegjockey auf Khan, er schaffte den bis dato wichtigsten Erfolg seiner Karriere.

Das gilt auch für Trainer Grewe, der noch nie ein Rennen der Europa-Gruppe I gewonnen hatte: "Auf dem schweren Boden ist er ein ganz anderes Pferd", sagte der Coach nach dem Sechs-Längen-Sieg von Khan. "Ich hätte nie damit gerechnet, dass er hier gewinnen kann."

Dauerregen hatte den Boden auf der Kölner Rennbahn extrem schwer werden lassen. Khan kam mit den Verhältnissen am besten zurecht. Ganz im Gegensatz zu dem klaren Favoriten Torcedor, der im Feld der sieben Teilnehmer nur Letzter wurde.

Titelfoto: DPA


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