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Die Jagd nach der Sensation: Berlin ist die Gaffer-Hochburg Deutschlands

Manche Menschen scheinen es zu lieben, sich am Leid anderer zu ergötzen. #Berlin
Hauptsache draufhalten! Ohne Rücksicht auf die Opfer.
Hauptsache draufhalten! Ohne Rücksicht auf die Opfer.

Berlin - Am Montagnachmittag werden auf dem Ku'damm zwei Mädchen von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Der traurige Nährboden für Gaffer, schnell die Kamera oder das Smartphone zu zücken und das Unglück gierig auf Video zu bannen. Ohne Verständnis und Respekt behindern unzählige Schaulustige die Einsatzkräfte bei der Arbeit und unterstreichen einen anhaltenden und immer stärker werdenden Trend, wie die Berliner Morgenpost berichtet.

Was treibt Menschen dazu an, eine offensichtliche Notlage von anderen Menschen auf perfide Art auszukosten? Es ist die Gier nach Sensation. Im entferntesten Sinne auch eine Angstlust. Ein ähnliches Empfinden überkommt uns auch beim Genuss eines Gruselfilms. Der Mensch braucht Unterhaltung und wenn er diese nicht bekommt, schafft er sich selbst welche.

Unfälle sind ein aus dem Leben gegriffener authentischer Moment. Kein fiktiv gestricktes Unglück, sondern das echte Unglück von Menschen. Kommen dann noch Brände, Massenkarambolagen oder vergleichbar Schreckliches dazu, erlebt der Schaulustige ein Fest der Sinne, so abstrus wie das auch klingen mag.

Die Karambolage auf der A100 zog in kürzester Zeit etwa 100 Gaffer an.
Die Karambolage auf der A100 zog in kürzester Zeit etwa 100 Gaffer an.

Der Vorfall am Montagnachmittag am Kurfürstendamm in Charlottenburg, bei dem zwei 15-jährige Mädchen für die Sensationsgier zweckentfremdet werden, ist nur ein Beispiel von vielen.

Ein Auto erfasst an einen stark frequentierten Ort mitten in Berlin zwei Jugendliche. Alles wird abgesperrt, doch kaum verstrichen ein paar Minuten, waren mehr Kameras und Handys vor Ort als Rettungskräfte.

"Zeigen Sie ein bisschen Respekt!", rief ein Beamter, "da könnten genauso gut ihre Eltern liegen." Dies interessierte die Gaffer nicht. Sie übertrafen ihre eigene Dreistigkeit und öffneten die Türen von Rettungswagen. Polizisten mussten zum Pfefferspray greifen, um die aufdringlichen Passanten in Schach zu halten.

Mitte Mai ein vergleichbarer Vorfall, nachdem mehrere Autos auf der A100 an der Ausfahrt Alboinstraße zusammenstießen. Kaum wurden die Verletzten ärztlich versorgt, standen rund 100 Gaffer auf einer nicht weit entfernten Brücke und beobachteten das Geschehen.

Der Reisebus brannte vollständig aus. Dutzende Schwerverletzte und 18 Tote forderte das Unglück auf der A9 bei Münchberg.
Der Reisebus brannte vollständig aus. Dutzende Schwerverletzte und 18 Tote forderte das Unglück auf der A9 bei Münchberg.

Besonders schlimm wird es jedoch, wenn Gaffer aktiv die Einsatzkräfte behindern und damit kostbarer Zeit verspielen.

Beim schweren Unglück eines Reisebusses ebenfalls am Montag auf der A9 in Bayern, bei dem 18 Menschen starben, dachten die Schaulustigen nur an sich ( TAG24 berichtete).

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) beklagte ein "völlig unverantwortliches und beschämendes Verhalten" mancher Autofahrer. Es wurde schlichtweg keine Rettungsgasse gebildet. Rettungskräfte konnten somit nicht noch zügig am Unfallort eintreffen. Zeit, die für die Rettung von Menschenleben verloren geht.

Es gibt die Möglichkeit umgehend Handys vor Ort einzuziehen oder nach Veröffentlichung entsprechende Ermittlungsverfahren einzuleiten.

Joachim Herrmann fand klare Worte für das beispiellose Verhalten mancher Autofahrer.
Joachim Herrmann fand klare Worte für das beispiellose Verhalten mancher Autofahrer.

Die Polizei schreibt dazu auf Facebook: "Sollten wir über die sozialen Netzwerke geschmacklose Fotos dieses Unfalls übersendet bekommen, werden wir nicht zögern, diese an unsere Verkehrsermittler weiterzuleiten. Es ist geschmacklos und ekelhaft, wenn aus Sensationsgier und Geltungsdrang die hilflose Lage anderer Menschen ausgenutzt wird."

Schaulustige müssen sich bewusst machen, das Gaffen eine Ordnungswidrigkeit ist und je nach Schwere des Vergehens mit einem Bußgeld zwischen 20 und 1000 Euro geahndet werden kann.

Behindert man sogar die Einsatzkräfte aktiv, soll dies künftig als Straftat gelten. Am Freitag wird eine entsprechende Gesetzesvorlage des Bundestags abschließend im Bundesrat behandelt (TAG24 berichtete).

Dann dürfen sich Gaffer auf eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr einstellen. Also statt Gaffen, lieber helfen und zumindest die Rettungskräfte bei ihrer Arbeit nicht behindern.

Fotos: DPA

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