Hat er was zu verbergen? Real-Ramos soll sich Doping-Kontrolleur widersetzt haben!

Malaga - Schon wieder Negativschlagzeilen! Sergio Ramos (32) soll sich bei einem Ligaspiel von Real Madrid einem Doping-Kontrolleur widersetzt haben.

Ist Real Madrids Leader, soll sich allerdings einem Doping-Kontrolleur widersetzt haben: Sergio Ramos.
Ist Real Madrids Leader, soll sich allerdings einem Doping-Kontrolleur widersetzt haben: Sergio Ramos.  © DPA

Das sei am 15. April 2018 mit einem Kontrolleur der spanischen Anti-Doping-Agentur AEPSAD geschehen, wie der Spiegel berichtet.

Das gehe aus Unterlagen von Football Leaks hervor.

Ein Brief eines führenden Mitarbeiters der Anti-Doping-Agentur vom 21. September 2018 an den Chef der medizinischen Abteilung von Real Madrid soll dies belegen.

Der Kontrolleur habe Ramos zum Test gebeten, doch der Kapitän von Real Madrid duschte zuerst, obwohl der Kontrolleur ihm klar gemacht haben soll, dass das ernsthafte Konsequenzen haben könnte.

Dies könne nämlich als "Behinderung eines Teils der Dopingkontrollverfahren" ausgelegt und geahndet werden.

Bei Real soll dieser Brieg Alarm ausgelöst haben. Der Clubanwalt soll Real-Generaldirektor Jose Angel Sánchez in einem Schreiben zu verstehen gegeben haben, dass die Strafen "äußerst schwer" wiegen würden.

Zumal die Dopingprobe nach dem Champions-League-Finale im Juni 2017 gegen Juventus Turin (4:1) Spuren von Dexamethason enthalten haben soll. Diese Substanz darf im Wettkampf nicht einsetzt werden, vorher aber schon - sofern sie im Doping-Protokoll vermerkt wurde - was in diesem Fall nicht geschehen sein soll.

Unschuldig? Real Madrid und Sergio Ramos weisen die Vorwürfe weit von sich.
Unschuldig? Real Madrid und Sergio Ramos weisen die Vorwürfe weit von sich.  © DPA

Reals Arzt habe die Schuld auf sich genommen, die UEFA soll seinen Argumenten gefolgt sein - und das soll es gewesen sein!

Real selbst wies die Anschuldigungen weit von sich: "Sergio Ramos hat nie die Dopingkontrollregeln verletzt", teilte der spanische Rekordmeister mit.

Auch die UEFA wies "unbegründete Behauptungen entschieden und kategorisch zurück", positive Dopingergebnisse verschleiert zu haben. Man habe sowohl die WADA als auch den Weltverband FIFA informiert.

"Die WADA selbst hat offiziell bestätigt, dass alles von der UEFA angemessen und in Übereinstimmung mit dem Kodex behandelt wurde", hieß es.

Laut Spiegel habe die AEPSAD auf Anfrage erklärt, dass "das Verfahren keine Anhaltspunkte dafür geliefert hat, dass eine Anti-Doping-Regel verletzt wurde".

Von Real hieß es dazu, dass der Verein sich "zum restlichen Inhalt der genannten Veröffentlichung angesichts der offensichtlich geringen Substanz der selbigen" nicht äußern werde.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Geschichte entwickelt.

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