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Babak malt die vielen Gesichter der Stadt

Dresden - Vor fast 30 Jahren floh der Künstler aus Teheran und landet in Dresden. Bei MOPO24 erzählt er seine Geschichte.

Die Welt schaut in diesen Monaten auf unsere Stadt. Es heißt, hier herrsche Misstrauen gegenüber Fremden. Doch das stimmt nicht! Unsere Stadt ist weltoffen. Mit der Serie „Willkommen in Dresden“ treten wir hier wöchentlich den Beweis an. Diesmal: der Künstler Babak.

Am berühmten Canaletto- Blick kann sich Barbak Nayebi nicht satt sehen.
Am berühmten Canaletto- Blick kann sich Barbak Nayebi nicht satt sehen.

Von Lilli Vostry

Dresden - Zu Dresden fallen ihm zuerst Oskar Kokoschka und Otto Dix ein, zwei große Maler der Moderne und des Expressionismus.

Beide begannen hier ihre Kunstlaufbahn mit Studium und Professur in den 1920er-Jahren an der Kunstakademie in Dresden. „Mir gefällt, dass die Kunst in Dresden so eine große Tradition hat“, sagt Babak Nayebi (53).

Die Liebe zur Kunst führte den aus dem Iran stammenden Maler vor über 20 Jahren nach Dresden. Hier studierte er von 1993 bis ‘97 Malerei und Grafik an der Kunsthochschule und erhielt sein Diplom bei Max Uhlig, einem der berühmtesten Dresdner Maler und damals Professor Max an der HfBK.

„Als Künstler muss man politisch sein“, sagt Babak. Das zeigt er durchaus in seinen Bildern.
„Als Künstler muss man politisch sein“, sagt Babak. Das zeigt er durchaus in seinen Bildern.

Seither lebt und arbeitet Babak Nayebi als freischaffender Künstler in Dresden.

Sein Atelier liegt neben seiner Wohnung in einem sanierten Altbau im Stadtteil Löbtau.

In Irans Hauptstadt Teheran ist er geboren und aufgewachsen mit sieben Geschwistern - vier Brüdern und drei Schwestern. Als junger Mann erlebte Babak Nayebi die islamische Revolution 1979.

Frauen durften fortan nur noch verschleiert auf die Straße. Er sah, wie sie geschlagen wurden, wenn sie sich daran nicht hielten und schloss sich der Studentenbewegung an, die gegen die islamischen Fundamentalisten protestierte.

Während einer Kundgebung wurde er festgenommen. Sechs Monate saß er im Gefängnis, bevor er freikam und 1986 mit 24 Jahren in die Bundesrepublik Deutschland ausreiste.

Immer gern zur Schachpartie bereit. Der gebürtige Iraner mag das Brettspiel sehr.
Immer gern zur Schachpartie bereit. Der gebürtige Iraner mag das Brettspiel sehr.

„Als Künstler muss man politisch sein, es geht nicht anders im Iran“, sagt Babak Nayebi. „Die Leute dort sagen: Früher hat man draußen getrunken und zu Hause gebetet. Heute betet man draußen und trinkt zu Hause.“

In seiner Familie waren Mutter und Großvater gläubig, der Vater war Atheist.

„Er machte sich einen Spaß daraus, den anderen die Gebetssteine wegzunehmen und bot uns Kindern sogar noch Taschengeld dafür an, wenn wir ihm helfen“, erinnert sich Nayebi, der sich mit verschiedenen Religionen beschäftigt hat, sich aber keiner zugehörig fühlt.

Babak Nayebi ist Atheist, wie der Vater. Nayebi lebt gern in Dresden. Er hat hier Freunde gefunden.

„Wenn man lange in einem Ort lebt, schlägt man Wurzeln, auch wenn es nicht die ursprüngliche Heimat ist. Man wird verändert, ob man will oder nicht“, das ist seine Erfahrung.

Und er meint: „Zu Hause, im Iran, würde ich mich wohl jetzt auch fremd fühlen“.

Dann zitiert er einen Satz von Marcel Proust: „Die besten Entdeckungsreisen macht man nicht in fremden Ländern, sondern indem man die Welt mit neuen Augen betrachtet.“

Persische Kontaktfreude hat’s in Dresden schwer

Babak Nayebi (53) fängt in seinem Atelier die Lichter der Stadt ein.
Babak Nayebi (53) fängt in seinem Atelier die Lichter der Stadt ein.

Iranisches Temperament und die so typische Kontaktfreudigkeit der Perser sind in Deutschland nicht immer leicht zu vermitteln.

Er sei jemand, der gern lächle und freundlich sei, sagt Babak Nayebi. Wenn er „Hallo!“ sage und keine Antwort komme, habe er das früher persönlich genommen, sagt er.

„Heute passiert es mir selbst manchmal, dass ich das ,Hallo!‘ nicht erwidere, wenn ich gedankenversunken bin.“

Ich freue mich schon auf den neuen Palais Sommer

Anfang August steigt am Japanischen Palais wieder der beliebte „Palais Sommer“.
Anfang August steigt am Japanischen Palais wieder der beliebte „Palais Sommer“.

Der „Palais Sommer“ am Japanischen Palais ist inzwischen eine feste Tradition für Dresdner, Gäste und Kunstliebhaber. „Ich bin jedes Mal gern dabei und male dann auch draußen“, sagt Babak Nayebi.

Er ist in diesem Jahr auch zum zweiten Mal der künstlerischer Leiter des „Plenair“ - zusammen mit dem georgischen Künstler Aleko Adamia, dem Initiator des Kunstevents.

Beide gehören zur Jury, die den Canaletto-Preis mit einem gestifteten Preisgeld von 5000 Euro für die besten Bilder verleiht. Der „Palais Sommer“ findet in diesem Jahr vom 1. bis zum 23. August statt.

Fotos: Christian Suhrbier, PR

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