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Wie es mich nach Dresden verschlug

Dresden - Hier ist der dritte Teil unserer neuen Serie "Willkommen in Dresden". Heute mit Sylwester Wydra (37). Der gebürtige Pole ist seit Kurzem Pfarrer in der katholischen Kirche St. Marien in Cotta. Wie lebt er in Dresden, was liebt er? Wir haben ihn besucht.

Dresden war schon immer weltoffen. Ob der italienische Baumeister um 1700, der schwäbische Beamte 1990 oder die chinesische Studentin 2011. Sie alle kamen, um zu bleiben. Und alle eint das Gefühl: „Wir sind Bürger dieser Stadt!“

Mit ihnen beschäftigt sich unsere neue Serie „Willkommen in Dresden“ – eine Aktion von MOPO24 und der GAGFAH. Hier ist Teil 3: Pfarrer Sylwester Wydra (37), der Pole aus Afrika in Cotta.

Pfarrer Wydra, die gute Seele von Cotta

Pater Sylwester Wydra (37) in seiner katholischen Kirche St. Marien in Cotta.
Pater Sylwester Wydra (37) in seiner katholischen Kirche St. Marien in Cotta.

Von Steffi Suhr

Dresden - Ich habe nicht eine Sekunde gezögert, als ich das Angebot bekam, nach Dresden zu kommen“, sagt Sylwester Wydra (37). Der gebürtige Pole ist Pfarrer in der katholischen Kirche St. Marien in Cotta.

Pater Wydra gehört den Steyler Missionaren an. Einer Ordensgemeinschaft, die im 19. Jahrhundert im Ort Steyl in den Niederlanden gegründet wurde und seither auf allen Kontinenten aktiv ist.

Derzeit arbeiten rund 6.000 Priester auf der ganzen Welt für die Gemeinschaft - einer seit August 2014 in Cotta.

„Meine Aufgabe ist es unter anderem, alles im Blick zu haben, zu koordinieren. Denn viel Gemeindearbeit wird hier von Ehrenamtlichen verrichtet. Offiziell heißt mein Amt Pfarradministrator.“

Offiziell ist Wydra „Pfarradministrator“. Vieles erledigt er am Schreibtisch im Pfarramt.
Offiziell ist Wydra „Pfarradministrator“. Vieles erledigt er am Schreibtisch im Pfarramt.

Aber natürlich ist der Gottesmann auch für Trauungen, Taufen, Beerdigungen, Religionsunterricht zuständig. Immerhin umfasst seine Gemeinde hier fast 1.600 Schäfchen.

„Das Einzugsgebiet reicht von Cotta bis Cossebaude und schließt angrenzende Dörfer mit ein“, so der Seelsorger, der schon sechs Jahre in Kinshasa im Kongo arbeitete.

„Dort war alles viel größer“, erinnert er sich.

„Die Dimensionen, die Gemeinschaft. Aber letztlich ist es wie hier. Es ist wichtig, die Gemeinde beisammen zu halten und zu stärken. Das gilt in Kinshasa ebenso wie in Cotta“, so der Seelsorger.

Eine Begegnung aus Afrika ist ihm besonders in Erinnerung geblieben: So sprach er in Kinshasa mit einer Frau aus dem Osten Kongos.

Erinnerungsfoto: Pater Wydra arbeitete schon sechs Jahre in einer großen Gemeinde in Kinshasa (Kongo).
Erinnerungsfoto: Pater Wydra arbeitete schon sechs Jahre in einer großen Gemeinde in Kinshasa (Kongo).

„Ich sagte zu ihr, ‚Das ist dort sicher sehr schön‘. Und ich meinte die Landschaft, die Sehenswürdigkeiten. Sie antwortete ‚Ja. Es ist sehr schön. Dort gibt es genug zu essen‘“, sagt Wydra und fragt: „Was ist Schönheit für uns?“

Dann schmunzelt er: „Dresden zum Beispiel“, sagt er. „Ich war vorher zweimal hier. Einmal habe ich einen Mitbruder besucht, einmal ist mir auf der Durchreise hier mein Auto kaputt gegangen.

Ich hatte nie viel Zeit, aber was ich von Dresden sah, hat mir wirklich gefallen.“

Und dann bekam er das Angebot, eine Gemeinde in Westdeutschland zu übernehmen - oder in Dresden-Cotta.

„Da gab es kein Überlegen“, lacht Wydra, der sich auch erstmal daran gewöhnen musste, hie rallein im Pfarramt neben der Kirche zu wohnen.

Gemütlich gelegen oberhalb der Innenstadt liegt die katholische Kirche St. Marien im alten Ortsteil Cotta.
Gemütlich gelegen oberhalb der Innenstadt liegt die katholische Kirche St. Marien im alten Ortsteil Cotta.

„Ich kannte bisher nur Gemeindehäuser. Trubel, ständig Menschen“, sagt Wydra. Immerhin: „Die Gemeinde hier ist sehr aktiv“, versichert Pater Wydra.

„Wir veranstalten unter anderem gemeinsame Wanderungen oder Fahrten. Hier ist immer was los. Und ich bin hier, als Fremder, um den Leuten der Gemeinde eine Heimat zu geben. Und dann noch in so einer schönen Stadt …“

Ein Ausflug nach Loschwitz belebt meinen Verstand

Er mag den Blick vom Blauen Wunder auf die Elbwiesen und die Hänge von Loschwitz.
Er mag den Blick vom Blauen Wunder auf die Elbwiesen und die Hänge von Loschwitz.

„Dresden hat wirklich alles: Eine gute Infrastruktur, der Nahverkehr funktioniert und gute Sportstätten sind auch da“, sagt der Pater, der regelmäßig Volleyball spielt.

„Ich war hier schon in Theatern und Kinos. Und ich liebe es, von hier an die Elbe zu gehen und die Ufer entlang zu spazieren. Mein Lieblingsplatz in Dresden ist Loschwitz. Das Blaue Wunder, die vielen alten Häuser, die Bergbahnen, die Hänge. Herrlich!

Aber ich genieße auch den Blick von unserem Kirchplatz in Cotta auf die Stadt. Die Ruhe hier oben, die Gärten ringsum, den Park gleich um die Ecke...“

Was mir an Dresden nicht gefällt? Die Autofahrer...!

Bitte nicht so grummelig! Pater Wydra wünscht sich von den Dresdner Autofahrern mehr Gelassenheit.
Bitte nicht so grummelig! Pater Wydra wünscht sich von den Dresdner Autofahrern mehr Gelassenheit.

„Die Dresdner Autofahrer sind zu nervös“, sagt Wydra, der selbst einen Skoda fährt. „Die Fahrzeuge unsere Mission sind auf unsere Verwaltung in Viersen/Nordrhein-Westfalen zugelassen. Also fahre ich mit einem Kennzeichen von dort. Außerdem kenne ich mich hier noch nicht so gut aus.

Aber wenn ich dann mal etwas langsamer fahre, eine Einfahrt oder Parkplatz suche, gibt es gleich Lichtzeichen und Hupen. Die Fahrer hier haben eine solche Eile und Hektik. Das ist merkwürdig. Denn sobald die Dresdner aus dem Auto steigen, sind sie wirklich freundlich und gemütlich.“

Fotos: Ove Landgraf, privat

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