Mit Hunden: Sex-Gangster überfallen Bordell

Der Polizei gelang es, die Täter festzunehmen (Symbolbild).
Der Polizei gelang es, die Täter festzunehmen (Symbolbild).

Leipzig - Brutaler Überfall im Leipziger Rotlichtmilieu: In der Nacht haben drei Männer in Begleitung von Kampfhunden ein Wohnungsbordell im Stadtteil Lindenau überfallen.

Die Osteuropäer sollen die beiden Liebesdamen zunächst bedroht und eine Frau später brutal vergewaltigt haben. Der zweiten gelang es in der Zwischenzeit, einen Notruf abzusetzen.

Als die ersten Polizisten am Tatort eintrafen, hetzten die mutmaßlich aus Rumänien stammenden Täter mindestens einen der Hunde auf die Beamten. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Einsatzkräften, das Tier zu bändigen.

Auch die Sex-Gangster griffen die Polizisten an. Mit Verstärkung gelang es den Beamten jedoch, die Angreifer festzunehmen. Mehrere Anwohner beobachteten das Geschehen. Die Polizei-Pressestelle bestätigte auf Anfrage zwar den Einsatz, wollte aber keine weiteren Details nennen.

Nach Informationen aus dem Rotlichtmilieu sollen die Männer einer deutschlandweit agierenden Bande angehören, die selbst im Sex-Geschäft tätig ist.

Update 17.10.15, 17 Uhr

Nach dem Überfall auf das Leipziger Wohnungsbordell hat das Amtsgericht gegen die drei Täter Haftbefehle erlassen.

Dabei wurde bekannt, dass es sich bei den Männern nicht, wie zunächst vermutet, um Rumänen, sondern um Tunesier handelt. Wie MOPO24 aus Justizkreisen erfuhr, sollen die Männer bereits seit längerem in Leipzig leben und polizeibekannt sein.

Alle drei sitzen in Untersuchungshaft.

Foto: dpa


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