Sex im Alter: Diese Auswirkungen gibt es bei Frauen

Großbritannien - Die Wechseljahre zählen für viele Frauen nicht zu der schönsten Zeit. Eine Studie hat jetzt aber offenbar etwas Interessantes herausgefunden. Hat man regelmäßig Sex, kann man die Wechseljahre hinauszögern.

Wer öfter Sex hat, kommt einer Studie zufolge später in die Wechseljahre.
Wer öfter Sex hat, kommt einer Studie zufolge später in die Wechseljahre.  © 123rf.com/Katarzyna Białasiewicz

Wann bei Frauen diese Zeit beginnt, ist unterschiedlich - in der Regel aber Mitte 40, Anfang 50. Die Hormone stellen sich um und die Periode bleibt aus. Viele Frauen haben während der Wechseljahre mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen zu kämpfen.

Eine Studie des University College London, die jetzt von "The Royal Society" veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass Sex den Prozess nach hinten verschieben kann.

Dabei wurden knapp 3000 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren insgesamt 10 Jahre lang begleitet. 78 Prozent waren verheiratet oder hatten einen Partner.

Teilnehmerinnen, die angaben, wöchentlich Sex zu haben, kamen demzufolge viel später in die Wechseljahre als Frauen, die weniger als einmal im Monat Geschlechtsverkehr haben.

Ein Grund könnte sein, dass regelmäßiger Sex dem Körper signalisiere, dass er noch schwanger werden könne. Stattdessen bedeutet seltener Sex, dass die Wechseljahre nun biologisch Sinn machen.

Also: Wer noch keine Lust auf die Menopause hat, der sollte es im Bett ordentlich krachen lassen.

Titelfoto: 123rf.com/Katarzyna Białasiewicz

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