"Wir hatten im ganzen Haus Quickies!" Verheiratete Lehrerin soll sich über 100 Mal an Schüler vergriffen haben

Alpena (USA) - Die Vorwürfe gegen Heather Winfield (38) wiegen hart: Die ehemalige Lehrerin soll sich während ihrer Zeit an einer Sonderschule über hundertmal an einem Schüler vergangen haben.

Die Sonderschullehrerin vergriff sich über mehr als 100 Mal an einem Schüler. (Bildmontage)
Die Sonderschullehrerin vergriff sich über mehr als 100 Mal an einem Schüler. (Bildmontage)  © 123rf, Michigan State Police

Der mittlerweile 14-jährige Schüler sagte jetzt vor Gericht aus, dass der Missbrauch bereits im Alter von 11 Jahren begann.

Zwischen der Lehrerin und dem Jungen soll es mehr als 100 sexuelle Begegnungen in Hotelzimmern in der Gegend gegeben haben.

2016 soll es in einem Wohnwagen auf dem Grundstück der 38-Jährigen zum ersten Mal zu einem Übergriff gekommen sein. Was folgten, waren Dutzende Stelldichein, die auch auf Campingplätzen stattgefunden haben sollen.

"Wir hatten überall im Haus sogenannte Quickies und es passierte zu jeder Tageszeit", erklärt der heute 14-Jährige. "Wir haben das ziemlich raffiniert gemacht."

In seinem Besitz sollen sich zudem Nacktfotos von Heather befinden und ein Video, was die sexuellen Ausschweifungen der beiden zeigt.

Die Lehrerin bekennt sich unschuldig: Sie hätte dem Jungen nur helfen wollen

Heather mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern.
Heather mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern.  © Facebook

Der Junge wurde anscheinend während der Affäre von der 38-Jährigen ordentlich verwöhnt:

Laut seiner Aussagen, gab es ständig Geschenke von ihr, darunter teure Tennisschuhe, Fahrräder oder Angelausrüstung. Die dreifache Mutter nahm ihren Schüler sogar mit in den Familienurlaub.

Alles kam schließlich heraus, als die Ex-Freundin des Opfers, die damals erst zwölf Jahre alt war, auf seinem Handy Facebook-Nachrichten angeblich entdeckt hatte, die Schüler und Lehrerin ausgetauscht hätten. Das Mädchen wandte sich sofort an die örtliche Polizei.

Heathers Anwalt erklärte vor Gericht, dass man dem Jungen keinen Glauben schenken sollte. Der 14-Jährige soll zuvor behauptet haben, dass er und seine damalige Lehrerin hätten 1000 Mal Sex gehabt, bis er die Anzahl schließlich auf 100 revidiert habe. Zudem soll er sich in das Telefon der US-Amerikanerin gehackt haben.

Sie und ihr Mann hätten sich lediglich um den aufgewühlten Teenager gekümmert und hatten sogar darüber nachgedacht, ihn zu adoptieren. Allerdings wäre er dann gewalttätig und aggressiv geworden.

Die Beweise der Polizei sind für die Lehrerin allerdings belastend: Man habe Quittungen sowie Bank- und Kreditkartenauszüge vorlegen können, die auf mehrere Hotelbuchungen deuten.

Heather Winfield wurde wegen krimineller, sexueller Handlungen ersten Grades mit einem Kind unter 13 Jahren und weiteren Vergehen angeklagt. Trotz der krassen Vorwürfe scheint ihr Mann trotzdem noch bei ihr geblieben zu sein, berichtet Daily Mail. Sollte sie verurteilt werden, könnte sie lebenslang hinter Gittern landen.

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