Erschreckender Trend! In dieser deutschen Stadt werden 80 Prozent der Vergewaltigungen erfunden

Rostock - In dem Fall einer angeblichen Vergewaltigung in Rostock (TAG24 berichtete) hat es jetzt eine überraschende Wendung gegeben.

Zwei Polizisten überwachen ein Festivalgelände. (Symbolbild)
Zwei Polizisten überwachen ein Festivalgelände. (Symbolbild)  © DPA

Eine 21-jährige Frau hatte am Wochenende ausgesagt, auf dem Rückweg vom "Electric-Sea-Festival" im Stadtteil Lütten-Klein in Rostock von zwei Männern überfallen und zu sexuellen Handlungen gezwungen worden zu sein.

Auch eine Personenbeschreibung der vermeintlichen Täter hatte sie abgegeben.

Wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte, habe die junge Frau inzwischen jedoch eingeräumt, sich den Vorfall nur ausgedacht zu haben. Einen sexuellen Übergriff habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Bei ihrer Vernehmung habe die 21-Jährige "persönliche Gründe" für ihre ursprüngliche Aussage angeführt.

Gegen die 21-Jährige wird nun wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Die Fahndung nach den vermeintlichen Tätern wurde von der Polizei gelöscht.

Dabei handelt es sich laut Polizei nicht etwa um einen Einzelfall: Wie die Ostsee-Zeitung berichtet, sei in und um Rostock sogar ein erschreckender Trend sichtbar. 80 Prozent aller angezeigten Vergewaltigungen seien hier nur vorgetäuscht, bestätigt ein Sprecher der Kriminalpolizei der Zeitung.

Das Motiv für eine solche Anzeige sei oft ein Hilfeschrei von Frauen, die sich Aufmerksamkeit wünschen.

Auf dem Polizeirevier räumte die Frau ihre Falschaussage ein.
Auf dem Polizeirevier räumte die Frau ihre Falschaussage ein.  © DPA

Titelfoto: DPA

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