Dynamo: Gegner Wehen Wiesbaden ist in Liga 2 angekommen

Dresden - Letzter gegen Vorletzter, Kellerduell. Nur der Sieger hält Anschluss. Tod oder Gladiolen, wie es einst Louis van Gaal sagte. Sekt oder Selters! Man kann mit vielen Worten das Spiel zwischen der SG Dynamo Dresden und SV Wehen-Wiesbaden umschreiben. Fakt ist: Dynamo muss siegen!

Manuel Schäffler (am Boden) bejubelt in Stuttgart sein Siegtor zum 2:1. Den Wiesbadenern reichten beim VfB zwei Schüsse zu zwei Toren.
Manuel Schäffler (am Boden) bejubelt in Stuttgart sein Siegtor zum 2:1. Den Wiesbadenern reichten beim VfB zwei Schüsse zu zwei Toren.  © imago images/Peter Schatz

Als Schlusslicht gebietet es sich nicht, auch nur irgendeinen Gegner zu unterschätzen, weil: Es sind stand jetzt alle anderen 17 Teams besser.

Auch die so schlecht gestarteten Wiesbadener sind inzwischen an Dresden vorbei. Warum? The Trend is your Friend: die letzten fünf Spieltage, an denen die SGD stets verlor, zeigen es auf.

Dresden hatte nach sieben Partien neun Punkte und 11:12 Tore. Nicht berauschend, aber auch nicht übermäßig schlecht.

Der Aufsteiger aus der hessischen Landeshauptstadt hatte einen Zähler bei 9:23 Toren. 450 Minuten später hat sich der Wind gedreht:

Zwei Siege gegen Osnabrück (2:0) und in Stuttgart (2:1) sowie zuletzt drei Unentschieden gegen Heidenheim (0:0), in Sandhausen (0:0) und gegen den HSV (1:1) brachten neun Zähler.

Die Wehener schossen zwar nur fünf Tore, doch gegen Stuttgart und Hamburg reichten drei Schüsse aufs Gehäuse des Gegner, um vier Punkte zu holen. Nur zwei Gegentreffer zeigen, dass es für Dynamo eine harte Nuss wird.

Dresden hat in den letzten fünf Partien nur zwei Tore geschossen - beide Moussa Koné. Kevin Broll musste in dem Zeitraum allerdings zwölf Mal hinter sich greifen. Das ist alles sind Zahlen, die zeigen, Wiesbaden ist angekommen, längst kein Punktelieferant mehr und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Dynamo-Coach Cristian Fiel am Dienstag beim Training. Er schaut konzentriert. Das müssen seine Jungs auch sein, um gegen Wiesbaden bestehen zu können.
Dynamo-Coach Cristian Fiel am Dienstag beim Training. Er schaut konzentriert. Das müssen seine Jungs auch sein, um gegen Wiesbaden bestehen zu können.  © Lutz Hentschel

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