Eintracht-Mathe-Meister Makoto Hasebe: "Chancen sind jetzt bei 51 Prozent"

Frankfurt am Main - Die Eintracht hält im Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Inter Mailand die Null. Trotz des torlosen Remis in der Commerzbank Arena vor 48.000 Zuschauern zeigten sich die Frankfurter Kicker im Anschluss an die Partie ob eines Weiterkommens äußerst optimistisch.

Schmerzhaft: Makoto Hasebe wird von Lautaro Martinez zu Fall gebracht.
Schmerzhaft: Makoto Hasebe wird von Lautaro Martinez zu Fall gebracht.  © DPA

Nach eine passiven ersten Halbzeit vor gigantischer Heimkulisse und viel Dusel durch den von Kevin Trapp gehaltenen Elfmeter, drehte die Eintracht im zweiten Spielabschnitt so richtig auf - und das offensiv völlig abgemeldete Inter mächtig am Glücksrad.

Zahlreiche Gelegenheiten kreierte die Truppe von Trainer Adi Hütter, doch ein Tor sollte am Ende nicht mehr herausspringen.

Dennoch zeigten sich die Spieler nach Abpfiff der Partie zufrieden mit der eigenen Leistung, die sie einen Tag vor dem 120. Geburtstag der Eintracht auf den Platz gebracht hatten.

"In der Halbzeitpause hat der Trainer uns dazu aufgefordert, mehr Mut zu zeigen und offensiver zu spielen. Das ist uns dann in der zweiten Halbzeit sehr gut gelungen und wir haben gut gespielt, aber wir haben das Tor leider nicht erzielen können. Ich denke, wir waren heute die bessere Mannschaft", bestätigte Hasebe und rechnete prompt die Chance aufs Viertelfinale aus: "Im Rückspiel stehen die Chancen aufs Weiterkommen jetzt bei 51 Prozent".

Sebastian Rode, der gegen die Nerazurri mit vielen giftigen Zweikämpfen und einigen Balleroberungen glänzte, teilte die Einschätzung des Japaners.

"In der ersten Halbzeit war Inter besser, da hatten wir Glück, dass Kevin Trapp den Elfmeter hält. Da haben wir unsere Aggressivität nicht reinbekommen und sind zu weit auseinandergestanden. In der zweiten Halbzeit hatten wir gute Chancen, aber haben das Tor nicht gemacht. Aber wir haben alles in der eignen Hand nächste Woche. Wir müssen einfach treffen, dann sieht es gut aus", zeigte sich der defensive Mittelfeldspieler für die entscheidende Partie am kommenden Donnerstag (14.3., 21 Uhr) angriffslustig.

Beim Showdown im San Siro müssen die Hessen auf Gelson Fernandes verzichten, der sich gegen Inter die dritte gelbe Karte im laufenden Wettbewerb abholte. Der Schweizer nahm's gelassen: "Dann spielt eben ein anderer".

Gigantisch: Anlässlich des 120. Geburtstages der Eintracht ließen es die Fans auf den Rängen krachen.
Gigantisch: Anlässlich des 120. Geburtstages der Eintracht ließen es die Fans auf den Rängen krachen.  © DPA

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