Drei Frauen und ein Mann rauchen Shisha, später liegen alle im Krankenhaus

Frankfurt am Main - Drei junge Frauen und ein 25 Jahre alter Mann saßen am Dienstagnachmittag zusammen und rauchten gemeinsam eine Wasserpfeife.

Die drei Frauen und der Mann rauchten gemeinsam eine Wasserpfeife (Symbolbild).
Die drei Frauen und der Mann rauchten gemeinsam eine Wasserpfeife (Symbolbild).  © 123rf/Pavel Ilyukhin

Das entspannte Zusammensein auf einer Terrasse in Frankfurt-Goldstein nahm jedoch eine bedrohliche Wendung, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Die gemeinsam gerauchte Shisha wurde sowohl den drei Frauen (19, 20 und 21 Jahre alt) als auch dem Mann zum Verhängnis.

Zwei der Frauen sanken ohnmächtig zusammen. Auch die dritte Frau und der 25-Jährige fühlten sich plötzlich äußerst unwohl. Zum Glück verständigten sie noch rechtzeitig den Rettungsdienst.

Die kurz darauf eintreffenden Rettungskräfte stellten bei allen vier Personen erhöhte Kohlenmonoxid-Werte fest – sie hatten sich durch das Rauchen der Wasserpfeife vergiftet.

Umgehend wurden die drei Frauen und der Mann in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Bei einer der drei Frauen war die Lage so bedrohlich, dass ein Rettungshubschrauber sie in eine Düsseldorfer Klinik flog.

CO-Vergiftung durch Shisha-Rauchen

CO-Vergiftungen sind beim Shisha-Rauchen keine Seltenheit, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Verweis auf eine Polizeisprecherin berichtete.

Wegen des Rettungseinsatzes in Frankfurt-Goldstein "musste die Kreuzung Herrenwiese/Tannenkopfweg zeitweise gesperrt werden", ergänzte die Polizei noch.

Die Shisha und sämtliches Zubehör zu der Wasserpfeife wurden demnach von den Beamten sichergestellt.

Titelfoto: 123rf/Pavel Ilyukhin

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