Sieben Hunde aus Feuerhölle gerettet: Diese Frau ist ein wahrer Schutzengel!

Sacramento - Die Amerikanerin Laura Allen darf sich getrost einen Schutzengel nennen. Und wie es sich für einen Schutzengel gehört, ist sie gleich für mehrere da - in diesem Fall gar für sieben Hunde!

In Sicherheit. Geschafft von den Anstrengungen liegen die Tiere auf der Rückbank. Vier der Vierbeiner posieren im Anschluss mit ihrer Heldin für ein Foto.
In Sicherheit. Geschafft von den Anstrengungen liegen die Tiere auf der Rückbank. Vier der Vierbeiner posieren im Anschluss mit ihrer Heldin für ein Foto.  © Screenshot Twitter/Laura Allen LA03

Am Sonntag evakuierte die Hunde-Heldin die sieben Labradore aus einer Hundeschule. Momentan wüten in Kalifornien und Mexiko einmal mehr starke Brände. Die trockenen Landstriche sind sehr leicht entflammbar, starke Winde tragen die Flammen in Windeseile durch den Bundesstaat.

Seit dem Wochenende kämpfen die Feuerwehrleute gegen die Flammen des verheerenden Kincade-Feuers. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht, Millionen Menschen haben keinen Strom. Im Zuge der Arbeit der Einsatzkräfte mussten auch einige Straßen und Schnellstraßen gesperrt werden.

Laura Allen räumte indes mit einigen Helfern einen Standort der Hundeschule "Canine Companions for Independence" am Standort Santa Rose in Kalifornien. Die Tiere werden hier insbesondere zu Rettungs- und Polizeihunden ausgebildet.

Sie schnappte sich gleich sieben der jungen Vierbeiner, packte sie bei sich ins Auto und fuhr los. Mit den Labradoren im Kofferraum und auf der umgeklappten Rückbank, musste sie nun schnell das Gebiet verlassen, um sich und die Tiere vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Ihr Weg sollte sie nach Hause führen, nach Sacramento.

Doch dies entpuppte sich als schwieriges Unterfangen. Wie "metro" meldet, hatte auch sie mit großer Angst zu kämpfen: "Es war sehr beängstigend, weil der Rauch sehr dicht war und Asche unser Auto bedeckte", so Allen und weiter: "Die Flammen sind einfach über die Autobahn gesprungen. Es loderte auf beiden Seiten", schilderte sie die Situation.

Mit den Hunden auf der Rückbank verzweifelte sie beinahe am Feuer-Labyrinth in Kalifornien

Die Feuerwehrleute kämpfen unter anderem mit selbst gelegten Gegenfeuern um die unkontrollierten Flammen einzudämmen.
Die Feuerwehrleute kämpfen unter anderem mit selbst gelegten Gegenfeuern um die unkontrollierten Flammen einzudämmen.  © Noah Berger/AP/dpa

Irgendwann traf sie einen folgenschweren Entschluss. Nachdem sich die Flammen immer mehr neben ihr türmten und sie Gefahr sah, in eine Feuer-Sackgasse zu fahren, machte sie eine Kehrtwende.

Zurück dahin, von wo sie eigentlich geflohen war. Sie bog dann vor einer Mautstelle ab und wagte das Risiko.

Und siehe da, sie hat es geschafft. Mit ihren "sieben Geißlein" schaffte sie über Umwege doch den Weg raus aus dem Feuer-Labyrinth bis nach Hause nach Sacramento! Wuff!

Nach Angaben der Washington Post hat das Kincade-Fire beinahe 200.000 Evakuierungen erzwungen. Weit über 84 Quadratkilometer seien bislang in Brand gesteckt worden.

Aktuell kämpften die Feuerwehrmänner noch immer um die Flammen in den Griff zu bekommen.

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