Beeindruckende Bilder: Hamburg wird zur Hauptstadt der Fotografie!

Hamburg - In Hamburg wird am Donnerstag die 7. Triennale der Photographie eröffnet. Unter dem Motto "Breaking Points" zeigen mehr als 320 Künstler aus aller Welt ihre Arbeiten.

Eine Frau steht im Haus der Photography der Deichtorhallen Hamburg vor einem Werk der Fotografin Ahn Jun.
Eine Frau steht im Haus der Photography der Deichtorhallen Hamburg vor einem Werk der Fotografin Ahn Jun.  © DPA

Angesichts verstärkter globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel oder der Bedrohung durch Terrorismus sei das Medium der Fotografie in der Lage, einen visuellen Schwerpunkt zu legen, sagte der künstlerische Leiter Krzysztof Candrowicz am Mittwoch in Hamburg.

So hat der irische Künstler Richard Mosse eine militärische Überwachungskamera eingesetzt, um Menschen auf ihrer Flucht nach Europa zu filmen. Zum Thema "Kontrolle" zeigt Thomas Demand in der Kunsthalle das leere Oval Office des US-Präsidenten.

Unter dem Titel "Space" präsentiert das Haus der Photographie Straßenfotografie aus sieben Jahrzehnten, darunter Klassiker und junge internationale Positionen.

Das Museum für Kunst und Gewerbe untersucht in der Ausstellung "Delete" die Produktionsbedingungen und Auswahlprozesse, die ein Bild durchläuft, bevor Zeitschriften und Magazine es drucken.

"Die Künstler leisten einen wertvollen Beitrag, um die Welt etwas besser zu machen", sagt der Intendant der Deichtorhallen, Dirk Luckow. Während der Eröffnungswoche wird wieder ein Containerdorf vor den Deichtorhallen zum Festivaltreffpunkt. Das komplette Programm des Festivals, das bis September 2018 läuft, findet ihr hier.

Die Triennale, die 1999 von dem Fotografen und Sammler F. C. Gundlach initiiert wurde, findet alle drei Jahre statt und zählt heute zu den traditionsreichsten und größten Fotofestivals in Deutschland.


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