Weil er ihr Handy wollte: Frau mit 39 Beilschlägen niedergemetzelt

Den Ermittlern bot sich ein Bild des Grauens. (Symbolbild)
Den Ermittlern bot sich ein Bild des Grauens. (Symbolbild)  © DPA

Siegburg - Die Staatsanwaltschaft Bonn muss sich aktuell mit einem ziemlich grausamen Fall auseinandersetzen.

Laut der Anklageschrift sind sich die Richter sicher, dass ein 36-Jähriger seine 27-jährige Ehefrau brutal umgebracht hat.

Am 1. Oktober 2017 soll es gegen 5.30 Uhr in der Wohnung des Paares zu einem heftigen Streit gekommen sein. Der Mann wollte wohl das Handy seiner Frau sehen, da er vermutete, dass andere Männer ihr geschrieben haben könnten.

Als sie ihm das Handy nicht geben wollte, rastete er aus. Er verprügelte zuerst die 27-Jährige. Danach holte er ein Küchenmesser und ein Beil aus der Küche und schlug eiskalt zu.

Insgesamt 39-mal habe er mit dem Beil vorwiegend auf den Hinterkopf der Frau eingeschlagen. Mit dem Messer fügte er ihr Stichwunden zu.

Der Mann, der 1998 als Kriegsflüchtling nach Deutschland kam, soll an Schizophrenie leiden. Im Augenblick sitzt er noch in Untersuchungshaft.

Titelfoto: DPA


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