Sechs Monate nach Großbrand an ICE-Strecke: Bleibt die Ursache ungeklärt?

Siegburg – Nach dem verheerenden Großbrand an der ICE-Strecke in Siegburg im vergangenen Sommer hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt.

Nach dem verheerenden Großbrand an der ICE-Strecke in Siegburg im vergangenen Sommer hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt (Archivbild).
Nach dem verheerenden Großbrand an der ICE-Strecke in Siegburg im vergangenen Sommer hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt (Archivbild).  © DPA

"Die Brandursache bleibt ungeklärt", sagte ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bei dem Böschungsbrand an der Bahnstrecke Köln-Frankfurt waren 32 Menschen verletzt und mehrere Häuser schwer beschädigt worden (TAG24 berichtete).

Die genaue Ursache für das Feuer habe trotz monatelanger Spurensuche und Ermittlungen durch Brandexperten nicht festgestellt werden können, sagte der Sprecher. Es hätten sich aber weder Hinweise auf Brandstiftung ergeben noch auf "sorgloses Handeln Dritter", etwa durch Grillen.

Nach einem Gutachten des Landeskriminalamtes könnten eine technische oder eine natürliche Ursache nicht ausgeschlossen werden.

Vor dem Ausbruch des Brandes im August 2018 hatte es wochenlang nicht geregnet. Aufgrund der großen Trockenheit breitete sich das Feuer rasend schnell aus und griff auf anliegende Gebäude über.

Nach dem Brand musste ein Haus abgerissen werden, bei sechs weiteren wurden umfangreiche Arbeiten zur Erneuerung notwendig (TAG24 berichtete). Viele Menschen hatten den Opfern des Brandes mit Spenden und Wohnungsangeboten geholfen.

Der Großbrand im August 2018 hatte für große Schäden an sieben Häusern gesorgt.
Der Großbrand im August 2018 hatte für große Schäden an sieben Häusern gesorgt.  © DPA

Titelfoto: DPA

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