Gefährliche Phosphorgranate unter Brücke: Wer hat sie dort hingelegt?

Siegburg/NRW - Der Fund einer qualmenden Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg unter einer Brücke in Siegburg gibt der Polizei weiter Rätsel auf.

Die Phosphorgranate hatte zunächst einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.
Die Phosphorgranate hatte zunächst einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.  © Polizei

Die Granate muss laut den Ermittlern dorthin transportiert worden sein. Vermutlich war sie vorher ausgegraben worden.

Jetzt veröffentlichte die Polizei ein Foto der qualmenden Granate, um Zeugen zu finden.

Der Rauch hatte zunächst einen Feuerwehreinsatz ausgelöst, da Zeugen dachten, an der Brücke würde es brennen.

Tatsächlich hatte der Inhalt der englischen Brandgranate mit der Luft reagiert und zu qualmen begonnen.

Da Kriegsmunition "in der Regel als Blindgänger bei Erdarbeiten gefunden wird", so die Polizei am Montag, geht man davon aus, dass die Granate unter die Brücke gelegt wurde.

Ermittelt wird daher wegen Verdachts auf einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Die Polizei sucht nach Zeugen.
Die Polizei sucht nach Zeugen.  © Uwe Herrmann/123rf

Titelfoto: Polizei

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