Schnappt sich Hochhaus-König Simmel das Pinguin-Café?

Das alte Pinguin-Café aus dem Dresdner Zoo ist inzwischen eingelagert.
Das alte Pinguin-Café aus dem Dresdner Zoo ist inzwischen eingelagert.  © Petra Hornig

Dresden - Neue Hoffnung für das alte Pinguin-Café aus dem Dresdner Zoo: Die Stadtverwaltung will den momentan im Lapidarium eingelagerten DDR-Pavillon verkaufen.

Bedingung: Das Kult-Café muss öffentlich zugänglich gemacht werden. Peter Simmel (57), der ins ehemalige DVB-Hochhaus am Albertplatz investierte, hat schon einen Standortvorschlag.

„Das Amt für Kultur und Denkmalschutz bereitet gegenwärtig eine Ausschreibung für Erwerb, Nutzung und Betreibung des Pinguin-Cafés an einem von der Verwaltung nicht vorgeschriebenen Ort vor“, bestätigt Stadtsprecher Karl Schuricht (57) den geplanten Verkauf.

Bedingung: Der Käufer muss die Bausubstanz erhalten, das Original wieder aufbauen und öffentlich zugänglich machen.

Eigentlich ein ideales Ausstellungsstück für das DDR-Museum am Albertplatz, oder? Immobilien-Besitzer Peter Simmel sieht allerdings ein Problem: „Das ist für unser Grundstück am Albertplatz zu groß.“

Aber immerhin hat er eine erste Idee: „Vielleicht kann das Café an der neu entstehenden zentralen Bushaltestelle eingesetzt werden.“ Gleich gegenüber am Wiener Platz plant Simmel nämlich einen weiteren Supermarkt.

Peter Simmel (57) interessiert sich für das Pinguin-Café.
Peter Simmel (57) interessiert sich für das Pinguin-Café.  © Petra Hornig

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