Schon über 800 Kinder gezeugt! Mann verkauft Sperma über Facebook

Bedfordshire (England) - Simon Watson (45) behauptete schon vor drei Jahren, über 800 Kinder mit seinem gespendeten Sperma gezeugt zu haben. Allein in den letzten 26 Tagen soll er 13 weitere Frauen geschwängert haben.

Simon Watson (45) ist stolz auf seinen Erfolg.
Simon Watson (45) ist stolz auf seinen Erfolg.  © Screenshot/facebook/ Simon Watson

Wie die "Daily Mail" berichtet, wird das Samen-Geschäft hauptsächlich über Facebook abgewickelt. Ein Geschäft ist es nämlich tatsächlich. 50 Pfund, umgerechnet etwa 56 Euro, verlangt der überaus potente Brite für einen Becher Sperma.

Seine neuen Treffer teilt er mit seinen Freunden auch gerne auf Facebook. Er ist ein stolzer Vater. Oder vielleicht auch nur stolz auf sein erfolgreiches Sperma?

Egal, es scheint auf jeden Fall zu funktionieren. Sex hat er mit den Frauen aber natürlich nicht.

Simon Watson ist nach eigenen Angaben gebildet, gesund und dazu auch noch ein ehemaliger Athlet. Was kann sich eine Frau mehr vom Erzeuger wünschen?

Damit auch wirklich alles gut geht, verspricht er den interessierten Damen einen ausgezeichneten Service. Er lässt sich regelmäßig auf Krankheiten testen und hat außerdem einen Stammbaum und ärztliche Bescheinigungen vorliegen. Eine weitere Zusatzleistung des Dienstleisters: Wenn es gewünscht wird, reist er sogar selbst zu den Interessentinnen, damit die ihn kennenlernen können. Dafür müssen die allerdings 56 Cent pro gereiste Meile extra zahlen.

Auch bei der Spermaübergabe ist der 45-Jährige flexibel.

Schon über 800 Babys soll der Brite gezeugt haben.
Schon über 800 Babys soll der Brite gezeugt haben.  © Screenshot/facebook/ Simon Watson

Seine Gene teilt er mit der ganzen Welt. So erhielten nicht nur Frauen aus England eine Spende, sondern auch aus Schottland, Tschechien, Bulgarien und der Karibik. Ganz so, wie er es auf seiner Website verspricht: Er will Frauen auf der ganzen Welt helfen, schwanger zu werden.

Der Erfolg gibt ihm recht. Nicht verwunderlich, schließlich gibt es immer mehr alleinstehende Frauen eines gewissen Alters, die sich sehnlichst ein Baby wünschen. Mit oder ohne Partner, homo oder hetero. Um die Bürokratie rund um das Thema anonyme Spende zu umgehen, scheint Simon Watson für viele Frauen eine echte Alternative darzustellen.

Getroffen hat er in seiner Spender-Karriere allerdings nur wenige seiner "Erzeugnisse", kümmert sich aber aufopfernd um seine drei Kinder aus seinen zwei gescheiterten Ehen: Thomas (23) Stefan (21) und Lily (14).

Wie viel der 45-Jährige bisher mit seinem ungewöhnlichen Beruf eingenommen hat, wissen wir nicht.


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