Fäkalien laufen aus Tiertransporter, Fahrer hat absurde Begründung

Sittensen - Die Autobahnpolizei Sittensen hat bei gezielten Verkehrskontrollen zum Thema "Lebendviehtransporte" in der vergangenen Woche auf der A1 zahlreiche Verstöße festgestellt.

Die Ferkel lagen zusammengepfercht auf der Transportfläche.
Die Ferkel lagen zusammengepfercht auf der Transportfläche.  © Polizeiinspektion Rotenburg

Wie die Polizei Rotenburg am Dienstag mitteilte, war ein Schweinelaster deutlich überladen. Er brachte acht Tonnen zu viel auf die Waage.

Dadurch wurde die Stellfläche für die Tiere beim Transport unterschritten. Es befanden sich mehr als 200 Ferkel zu viel in dem Lastwagen.

Mehrfach stellten die Beamten zudem eine Überschreitung der Gruppengröße fest. Diese dient der Sicherheit der Tiere beim Transport.

Bei einem weiteren Transporter liefen die Fäkalien der Rinder aus dem Fahrzeug. Der Fahrer begründete dies mit der Schieflage des Parkplatzes. Als er nach der Kontrolle zur Weiterfahrt ansetzt, blieb eine etwa 200 Meter lange Fäkalienspur zurück.

Zudem erwischten die Beamten einen Fahrer, der nicht mehr im Besitz eines gültigen Führerscheines war. Ein Ersatzfahrer der Firma musste einspringen. Hier waren allerdings noch keine Tiere geladen.

Die Polizei hat in diesen Fällen nicht nur gegen die jeweiligen Fahrer Anzeige erstattet, sondern auch gegen die Firmen und Disponenten.

Der Transporter war mit über 200 Ferkeln zu viel beladen.
Der Transporter war mit über 200 Ferkeln zu viel beladen.  © Polizeiinspektion Rotenburg

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