Getuntes Skateboard: Polizei stoppt Mann auf "Elektro-Brett"

Lichtenfels - Sein mit einem Motor aufgemotztes Skateboard hat einem Mann im oberfränkischen Lichtenfels Ärger mit der Polizei eingebracht.

"Skateboarding is not a crime" hieß es in der Szene über viele Jahre. Solange kein Motor eingebaut ist, stimmt das meist auch. (Symbolbild)
"Skateboarding is not a crime" hieß es in der Szene über viele Jahre. Solange kein Motor eingebaut ist, stimmt das meist auch. (Symbolbild)  © 123RF/Todd Arena

Den Beamten war der 26-Jährige aufgefallen, weil er auf seinem Board sehr schnell und ohne sich anzuschieben unterwegs war, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Mit dem Elektroantrieb habe er das getunte Gefährt auf bis zu 35 Kilometer pro Stunde beschleunigen können.

Wie die Polizei auf TAG24-Nachfrage mitteilte, wurde das Skateboard jedoch nicht in eigener Heimarbeit getunt, sondern konnte so käuflich erworben werden.

"Diese 35 km/h beziehen sich rein auf die Hersteller-Angaben, müssen also noch im Detail von Sachbearbeitern geklärt werden", erklärte Sebastian Herrmann von der Polizeiinspektion Lichtenfels.

"Gesteuert wurde das Skateboard offenbar mit einer Handfernbedienung, mit der über einen Schieber die Geschwindigkeit reguliert werden konnte." Vermutlich wurde das Gefährt aus dem Ausland importiert.

Das Skateboard wurde für weitere Ermittlungen vorerst sichergestellt. Der Fahrer bekam am Dienstag eine Anzeige, weil das Board dafür weder zugelassen noch versichert war.

Die Polizei stoppte einen jungen Mann auf einem deutlich zu schnellem Skateboard. (Symbolbild)
Die Polizei stoppte einen jungen Mann auf einem deutlich zu schnellem Skateboard. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Titelfoto: 123RF/Todd Arena

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