Rapunzel-Syndrom: 16-Jährige stirbt wegen ihrer Haare

Ein Geschwür führte zum Tod des britischen Teenagers Jasmine Beever (16).
Ein Geschwür führte zum Tod des britischen Teenagers Jasmine Beever (16).

Skegness - Jasmine Beever war bei ihren Mitschülern und Bekannten unglaublich beliebt. Die 16-Jährige war ein belebendes Wesen für Jedermann und konnte selbst traurige Gesichter zum Lachen bringen. Vor wenigen Tagen starb die Teenagerin am Rapunzel-Syndrom.

Ein Geschwür im Magen machte der Jugendlichen den Garaus. Achtung, jetzt die unappetitliche Wahrheit: Eine Autopsie erbrachte den Beweis, dass sich ein Haarbüschel im Verdauungstrakt des Mädchens breitgemacht hatte.

Wie die Daily Mail berichtetet, klagte sie in der Schule über Beschwerden, klappte dann urplötzlich zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort gelang es den Medizinern für gerade mal 15 Minuten, sie zu stabilisieren, dann war es zu spät für Jasmine.

Der Grund für den viel zu frühen Tod des Kindes, war, dass Jasmine über Jahre hinweg an ihren Haaren / Haarspitzen gekaut und gesaugt haben soll.

"Bitte bitte bitte!!! Warnt Eure Kinder vor den Gefahren, wenn sie an ihren Haaren saugen. Sie könnten diese ohne es zu wissen, verschlucken. Wir wollen nicht, dass irgendjemand auf diese Art und Weise leidet" schreibt die Mutter einer Freundin Jasmins, damit Lehren aus dieser Geschichte gezogen werden.

In der Fachmedizin wird von ungefähr 120 (tödlichen?!) Fällen des Rapunzel-Syndroms berichtet. Frauen und junge Mädchen sind für die Krankheit und deren Folgen besonders anfällig.