Per SMS zum Selbstmord ermutigt! Jetzt spricht die Mutter

Michelle C. (20) trägt laut Überzeugung des Gerichts eine Mitschuld am Selbstmord ihres damaligen Freundes.
Michelle C. (20) trägt laut Überzeugung des Gerichts eine Mitschuld am Selbstmord ihres damaligen Freundes.

Taunton/Massachusetts - Vor knapp zwei Monaten wurde sie schuldig gesprochen: Nach Ansicht des Gerichts trägt Michelle C. (20) eine Mitschuld am Selbstmord ihres damaligen Freundes (TAG24 berichtete). Doch ist dieses Urteil wirklich eine Erleichterung für die Mutter des Opfers?

Zweieinhalb Jahre soll die junge Frau im Gefängnis verbüßen, dafür, dass sie nicht versuchte den damals 18-jährigen Conrad R. von seinem Selbstmord abzubringen, sondern ihn noch zusätzlich unter Druck setzte, die Tat durchzuziehen.

Inzwischen hat sich auch Lynn R., die Mutter von Conrad, zu Wort gemeldet. Demnach finde sie keinerlei Trost in der Verurteilung der jungen Frau, die laut Gericht so wesentlich dazu beigetragen hat, dass ihr Sohn aus dem Leben schied.

Wie die New York Post berichtet, erklärte sie, der Schmerz sei auch heute noch immer der selbe wie an dem Tag, als ihr der Junge genommen wurde.

"Regardless of what happens to or where Michelle C. is, my pain will always be the same", gibt sie zu verstehen. ("Unabhängig davon, was mit Michelle C. passiert oder wo sie ist, der Schmerz wird immer der selbe sein.")

Aktuell läuft die Berufung. Der Fall ist demnach noch nicht vom Tisch. Während eine neue Verhandlung Jahre dauern kann, ist die junge Frau weiterhin auf Kaution draußen.

Für Conrads Mutter - hier während ihrer Zeugenaussage - trauert unverändert um ihren Sohn.
Für Conrads Mutter - hier während ihrer Zeugenaussage - trauert unverändert um ihren Sohn.

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