Endlich Hoffnung! So geht es der krebskranken Mila nach der Chemo-Therapie

Nach der Diagnose landete Mila im Rollstuhl. Sprechen und laufen fielen ihr schwer.
Nach der Diagnose landete Mila im Rollstuhl. Sprechen und laufen fielen ihr schwer.

Leipzig - Tolle Neuigkeiten für alle Freunde und Unterstützer der kleinen Mila! Der Fünfjährigen geht es nach mehreren Wochen im Krankenhaus endlich wieder besser!

Am 10. Mai, nur wenige Tage nach Milas fünftem Geburtstag, wurde das kleine Mädchen in die Leipziger Uni-Klinik eingeliefert (TAG24 berichtete).

Mila konnte ihren linken Arm nicht mehr bewegen und zeigte auch andere Lähmungserscheinungen. Die Diagnose: Ein Diffuses Ponsgliom, Grad 4. Der Tumor in Milas Kopf ist bösartig. Die Lebenserwartung liegt mit Chemotherapie und Bestrahlung bei anderthalb bis zwei Jahren.

Für Milas Familie brach eine Welt zusammen. Ihre Freunde starteten einen Blog, auf dem sie regelmäßig Updates über Milas Gesundheitszustand posten und zu Geldspenden aufrufen. Mit den Spenden möchten sie Milas letzte Wünsche wahr werden lassen und ihre Eltern, die sich momentan rund um die Uhr um ihre kranke Tochter kümmern und deshalb nicht arbeiten gehen können, finanziell unterstützen.

Der Zuspruch für das Kindergartenkind war riesig. Zahlreiche Privatleute und Firmen spendeten und boten ihre Hilfe an. Für all diese Unterstützer hat Milas Familie nun gute Neuigkeiten: Die Fünfjährige macht Fortschritte, kann allmählich wieder laufen und den gelähmten Arm bewegen.

Am Wochenende durfte das Mädchen aus Leipzig nach Hause und die Zeit mit ihrer Mama, ihrem Papa und ihrer kleinen Schwester verbringen. "Jetzt liegt nur noch eine Woche Bestrahlung vor uns und dann sind wir frei und werden jeden einzelnen Tag genießen", schreiben sie auf dem Blog "Mila Superstar".

Die Therapie im Krankenhaus lässt Mila schweigend über sich ergehen.
Die Therapie im Krankenhaus lässt Mila schweigend über sich ergehen.

Diese gesundheitlichen Fortschritte sind zurückzuführen auf eine ganze Reihe von starken Medikamenten, die Mila täglich gespritzt oder auf andere Weise verabreicht bekommt. Dazu gehören neben der Chemo Methadon, Magenschoner und Kortison, das Mila in nur drei Wochen sechs Kilo hat zunehmen lassen und starke Stimmungsschwankungen verursacht.

Und auch, wenn das Kind an den Wochenenden nach Hause darf: Dort hat sich vieles verändert. "Unsere Wohnung mussten wir steril herrichten: Alle Pflanzen raus, Teppiche und Betten müssen stets steril und desinfiziert sein und ihr Essen darf nicht länger als 24 Stunden geöffnet sein. Obst und Gemüse nur geschält. Keine Erdbeeren und Kirschen im Sommer", erzählt die Familie.

Doch der Aufwand lohnt sich: Die Therapie schlägt an. Das zeigt sich auch an Milas Sprachvermögen. Sie kann sich besser ausdrücken und wird mittlerweile gut verstanden.

Wenn Mila die Bestrahlung gut überstanden hat, wird ihre Familie alles daran setzen, ihre lange Wunschliste abzuarbeiten. Darauf stehen Aktivitäten wie Bergsteigen, nach Disneyland fahren, mit einem Hubschrauber fliegen und Achterbahn fahren.

Ob der kleine Superstar alle Punkte auf der Liste abarbeiten kann, ist noch ungewiss. Doch Aufgeben ist keine Option. Mila kämpft weiter.

Ihre Eltern kümmern sich rund um die Uhr um Mila und ihre kleine Schwester Leni.
Ihre Eltern kümmern sich rund um die Uhr um Mila und ihre kleine Schwester Leni.

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