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Jetzt stellt die Stadt Strafantrag gegen Töberich

Dresden - Diese Frau sorgte am Donnerstag für ein Erdbeben in Dresden: Architektin Regine Töberich (50) machte ihre Androhungen wahr und baggerte den Elberadweg weg. Wie geht es nun weiter?
Radfahrer stehen am Freitag vor der Absperrung des aufgebaggerten Teils des Elberadwegs.
Radfahrer stehen am Freitag vor der Absperrung des aufgebaggerten Teils des Elberadwegs.

Von Matthias Kernstock und Stefan Ulmen

Dresden - Diese Frau sorgte am Donnerstag für ein wahres Erdbeben in Dresden: Architektin Regine Töberich (50) machte ihre Androhungen wahr und baggerte ein Stück des Elberadwegs weg.

Zurück bleiben eine dicke Backe, entsetzte Dresdner und ein großer Trümmerhaufen. Am Freitag will die Stadt die größten Schäden provisorisch beheben.

Gegen 9 Uhr kam die Polizei am Freitag mit zwei Einsatzfahrzeugen am Elberadweg. Ein Beamter dokumentiert die Lage, macht Notizen. Zwei Mitarbeiter der WSV (Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes) vermessen die Lücke, die Töberichs Baggerfahrer hinterlassen haben. Radfahrer steigen entnervt ab, schieben ihr Rad um die abgesperrte Lücke. Die Spuren der tobenende Töberich sind am Morgen noch deutlich sichtbar.

Es war gegen 17.30 Uhr am Donnerstag, als zwei Bagger die ersten von fast 60 Metern des Radwegs am Marina-Garden-Grundstück (Die komplette Aktion im MOPO24-Video) wegrissen. Passanten waren entsetzt, ein 50-Jähriger schlug Töberich sogar ins Gesicht.

Der Dresdner Stadtradt erfuhr über den MOPO24-Livestream von der Aktion, kündigte noch am Abend an, das Vorgehen rechtlich überprüfen zu lassen. Am späten Abend wurde ein Zaun um die Lücke errichtet.

Wie geht es am Elberadweg nun weiter?

Dicke Backe: Nach der Ohrfeige des Ortsbeirats Michael T. (Grüne) schwoll Töberichs Gesicht sichtbar an.
Dicke Backe: Nach der Ohrfeige des Ortsbeirats Michael T. (Grüne) schwoll Töberichs Gesicht sichtbar an.

MOPO24 erreichte Regine Töberich am Freitag am Telefon. Bei der 50-Jährigen sitzt der Schrecken über die Ohrfeige am Tag nach der Bagger-Aktion noch tief.

Sie sagt: "Es geht mir soweit gut. Ich war beim Arzt, habe ein geprelltes Jochbein und eine Zerrung der Nackenmuskulatur. Das Ekligste ist aber eine geschwollene Lippe."

Töberich stand am Donnerstag Journalisten Rede und Antwort, ein Leibwächter wich nicht von ihrer Seite, konnte den Angriff des 50-Jährigen Ortsbeirats der Grünen Michael T. aber nicht verhindern. Ihre Backe war danach sichtlich angeschwollen.

"Die extreme Aggression hat mich beeindruckt, da wurde geschrien und gegeifert. Da kommt wohl eine tief sitzende Frustration der Bürger an den Tag." Töberich hatte mit Wut und Ärger gerechnet, dass sie sogar geschlagen wird, darauf war die Architektin nicht vorbereitet.

Mitarbeiter von Polizei und Schifffahrtsamt dokumentieren den zerstörten Teil des Elberadwegs.
Mitarbeiter von Polizei und Schifffahrtsamt dokumentieren den zerstörten Teil des Elberadwegs.

Nach den ersten Sicherheitsvorkehrungen der Stadt kündigte das Rathaus an, über das weitere Vorgehen der Stadt im Laufe des frühen Freitagnachmittags mit einer Pressemitteilung zu informieren.

Der ADFC Dresden fordert die schnellstmögliche Wiederherstellung des öffentlichen Weges.

"Wir sind entsetzt, dass jemand einen öffentlich gewidmeten Weg, der täglich von Tausenden genutzt wird, einfach wegbaggert." meint Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC. “Wir erwarten, dass innerhalb kürzester Zeit zumindest eine Behelfsreparatur durchgeführt wird. Vor allem auch, weil die mögliche Umleitung über die Leipziger Straße mit ihrem starken Autoverkehr ein hohes zusätzliches Risiko bedeutet.”

Unbekannte sprühten eindeutige Botschaften in Richtung Töberichs an eine Wand am Elberadweg.
Unbekannte sprühten eindeutige Botschaften in Richtung Töberichs an eine Wand am Elberadweg.

Unterdessen äußerte sich auch Dresdens OB-Kandidatin Dr. Eva-Maria Stange (58, SPD) zu den Vorfällen:

“Ich halte diese Reaktion für absolut überzogen und ungeeignet, um Akzeptanz für das Bauvorhaben in der Bevölkerung und im Stadtrat einen Kompromiss zu finden", so Stange. Die SPD-Politikerin bedauere, dass nun die Bürger die Versäumnisse der Stadt ausbaden müssen.

"Jetzt muss sich zeigen, ob die Stadtverwaltung in der Lage ist, den aus ihrer Sicht rechtmäßgen Zustand zügig wiederherzustellen und die Nutzung des Radweges zu sichern.“

Der Stadtrat hatte zur Sicherung der beschlossenen Bebauungsplanung in seiner Sitzung am Donnerstag eine Veränderungssperre beschlossen.

Die Landeshauptstadt Dresden hat am Freitag Strafantrag gegen Regine Töberich beim Polizeirevier Dresden-Nord gestellt. Der Strafantrag wurde mit Sachbeschädigung und einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr begründet, heißt es in einer Mitteilung.

"Wir werden alles unternehmen, den Radweg so bald wie möglich wieder befahrbar zu machen“, so Baubürgermeister Jörn Marx.

Die Kosten für die Wiederherstellung des Elberadwegs schätzt die Stadt auf 12.000 bis 15.000 Euro. Sie werden der DresdenBau Projekt Marina Garden GmbH in Rechnung gestellt.

Töberich gegenüber MOPO24 dazu: "Sollte sich die Stadt am Elberadweg blicken lassen, schmeiße ich sie von meinem Grundstück."

Bei der Polizei liegen acht weitere Anzeigen vor:

  • 1x Körperverletzung von Amts wegen gegen den Schläger
  • 1x wegen Nötigung gegen einen der Baggerfahrer
  • 1x gegen Regine Töberich wegen Sachbeschädigung am Elberadweg
  • 5x Online-Anzeigen, die noch ausgewertet werden müssen
Auf dem zerstörten Stück am Elberadwegs steht am Freitag eine Trauerkerze.
Auf dem zerstörten Stück am Elberadwegs steht am Freitag eine Trauerkerze.
Ironische Botschaft am Zaun.
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