So geriet der kleine Junge im Kita-Garten unter den Rasenmäher

Nach bisherigen Informationen hatte sich der Junge dem Rasenmäher von hinten genähert (Symbolbild).
Nach bisherigen Informationen hatte sich der Junge dem Rasenmäher von hinten genähert (Symbolbild).  © DPA

Delitzsch - Aufatmen in der Delitzscher Unglücks-Kita: Dem Jungen, der mit seinem Fuß in einen Rasenmäher geriet, wurde erfolgreich operiert. Ihm geht es den Umständen entsprechend.

Der Vierjährige war mit einem Hubschrauber ins Leipziger Klinikum St. Georg gebracht worden (TAG24 berichtete).

Nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" hatte die Klinge des Rasenmähers dem Jungen offenbar einen Teil des Zehs abgetrennt. Dieser konnte aber wohl bei der Operation wieder angenäht werden.

Der LVZ zufolge, gibt es zum tragischen Vorfall in der Kita neue Informationen. Demnach war das Gelände, auf dem der Rasenmäher fuhr, "wie immer" abgesperrt. Der Mitarbeiter, der den Mäher schob, hatte das Gerät auch nicht unbeaufsichtigt gelassen.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Junge unbemerkt von seiner Gruppe entfernt. Er wollte einen kleinen Rodelberg hinunterrutschen, was ihm auch gelang. Beim Rutschen näherte er sich offenbar dem Rasenmäher unbemerkt von hinten. Dann geriet der Vierjährige mit dem Fuß in die Klinge. Das Gerät wurde sofort gestoppt, Erste Hilfe geleistet und der Notarzt alarmiert.

Der Träger der Einrichtung will den Vorfall genau untersuchen. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie der Junge es schaffte, in den Garten zu gelangen.


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