So haben die Chemnitzer Direktkandidaten abgeschnitten

Chemnitz - Die CDU-Politiker Ines Saborowski (52), Peter Patt (56) und Alexander Dierks (31) ziehen direkt in den Sächsischen Landtag ein. Bis zum Schluss zittern musste CDU-Generalsekretär Dierks.

"Ich wusste, dass es knapp werden würde", sagte Dierks am Tag nach der Wahl. Mit 29,8 zu 26,5 Prozent setzte er sich knapp gegen AfD-Konkurrent Volker Dringenberg durch. Persönlich habe er sich über ein "vernünftiges Ergebnis" gefreut. Aber: "Wir wissen, dass wir die erste Stimme von Menschen bekommen haben, die sonst nicht CDU wählen." Viele Nichtwähler seien mobilisiert worden.

Alexander Dierks (31) setzte sich knapp gegen den AfD-Konkurrent durch.
Alexander Dierks (31) setzte sich knapp gegen den AfD-Konkurrent durch.  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Von einem "Sieg mit Demut" spricht Ines Saborowski. Die Stadträtin sicherte sich mit 31,8 Prozent vor AfD-Kandidat Steffen Wegert (63, 26,5 Prozent) ihr Direktmandat. Eins sei klar: "Wir müssen in diesem Tempo weitermachen. Die Menschen kommen nicht auf uns drauf zu, sondern wir müssen aktiv in die Stadtteile gehen." Bis vor einer Woche lag sie in Umfragen noch hinten.

Die Stadträtin Ines Saborowski (52) zieht in den sächsischen Landtag ein.
Die Stadträtin Ines Saborowski (52) zieht in den sächsischen Landtag ein.  © C.Reichelt / pr

Dritter CDU-Sieger ist Peter Patt. Er gewann am deutlichsten (33,6 Prozent) und ließ AfD-Stadtrat Nico Köhler (42, 23,4 Prozent) hinter sich. "Die übergroße Mehrheit wünscht sich Lösungen statt Wut. Die Sorgen und Wünsche aller haben wir Abgeordneten aufzugreifen, zu besprechen und abzuwägen. Das zu tun, habe ich versprochen und ist mein Ziel."

Peter Patt (56) gewann am deutlichsten.
Peter Patt (56) gewann am deutlichsten.  © Klaus Jedlicka

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