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So rechnen sich Parteien ihre Wahl-Pleiten schön

Dresden - Der Tag nach der Wahl: Alle Parteien fühlen sich irgendwie als Sieger. Die CDU kann auf dem Land punkten und erklärt Rot-rot-grüne Bündnisse für gescheitert.
Die Ergebnisse in Dresden machen einen zweiten Wahlgang notwendig.
Die Ergebnisse in Dresden machen einen zweiten Wahlgang notwendig.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - Der Tag nach der Wahl: Alle Parteien fühlen sich irgendwie als Sieger. Die CDU kann auf dem Land punkten und erklärt Rot-rot-grüne Bündnisse für gescheitert.

Mit Dresden verlor die CDU die letzte Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern - eine Prestigefrage! Gleichzeitig stellt die CDU aber erneut alle Landräte in Sachsen - bereits nach dem ersten Wahlgang war diesmal alles klar.

Für CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer (40) ein „überragendes Ergebnis“. „Rot-rot-grüne Gedankenspiele wurden flächendeckend abgewählt“, so Kretschmer mit Verweis auf deren gemeinsame Kandidaten.

CDU-Fraktions-Chef Frank Kupfer (52): „Überall dort, wo gemeinsame Bewerber der Linken, Grünen und SPD angetreten sind, konnte die CDU am meisten zulegen.“

Im Foto: CDU-Fraktions-Chef Frank Kupfer (52, li.), Linke-Chef Rico Gebhardt (52, re. o.) und SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe (35).
Im Foto: CDU-Fraktions-Chef Frank Kupfer (52, li.), Linke-Chef Rico Gebhardt (52, re. o.) und SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe (35).

Auch die Bürgermeisterwahlen seien für seine Partei super gelaufen, so Kretschmer. Tatsächlich musste die CDU aber einige Verluste hinnehmen, etwa die Rathäuser in Limbach-Oberfrohna und Olbernhau. In weiteren Städten stehen bislang CDU-geführte Rathäuser auf der Kippe, etwa in Bautzen, Zittau und Marienberg.

Linke-Chef Rico Gebhardt (52) zeigte sich enttäuscht angesichts der Übermacht der CDU bei den Landräten: „Wir haben auf einen zweiten Wahlgang spekuliert, aber das ist uns nicht gelungen.“

Das es Bündnisse mit anderen Parteien gegeben habe, sei aber ein Erfolg. So sieht es auch Grünen-Chefin Christin Bahnert (34). Sind „r2g“-Bündnisse also ein Zukunftsmodell? Die SPD bleibt zurückhaltend: „Die Frage stellt sich nicht. Das waren regionale Entscheidungen,“ erklärt die designierte SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe (35).

Die SPD freut sich lieber über Erfolge: „Wir liegen in einigen größeren Städten in der Pole Position für den zweiten Wahlgang, etwa in Zwickau, Freiberg und Bautzen“, so Daniela Kolbe.

Von Altstadt bis Weixdorf - Wo die OB-Kandidaten toppten und floppten

Wahlatlas Dresden
Wahlatlas Dresden

Von Dirk Hein

Das Zentrum von Dresden wählte „links“, die Außenbezirke fast komplett konservativ-liberal. Der Zweikampf um das Dresdner Rathaus zwischen Eva-Maria Stange (58) und Dirk Hilbert (43) zeigt sich auch in der Wahlanalyse. Doch auch andere Kandidaten überraschten.

Eva-Maria Stange (SPD, Linke, Grüne, Piraten) setzte sich mit ihrem Wahlergebnis von 36 Prozent in insgesamt 30 Stadtteilen durch. Dirk Hilbert (FDP, 31,7 Prozent) konnte sogar 31 Stadtteile für sich entscheiden.

Frau Stange schnitt insgesamt am Besten in der Äußeren Neustadt (71,1 Prozent) ab. Hilbert konnte sein bestes Ergebnis in Weixdorf mit 41 Prozent aller Stimmen erzielen.

Tatjana Festerling (51, PEGIDA) konnte in den Stadtteilen in Gorbitz Nord 18,3 Prozent und in Gorbitz Süd 16,8 Prozent der Wähler überzeugen.

„In vier einzelnen Wahlbezirken landete Frau Festerling sogar über 25 Prozent“, sagt die Leiterin der Kommunalen Statistikstelle, Lioba Buscher. Am Wilsdruffer Ring (Cotta) fuhr die PEGIDA-Frontfrau zum Beispiel 28,5 Prozent ein.

Markus Ulbig (CDU) konnte in Schönfeld/Schullwitz (21,4 Prozent punkten. Unangenehm für den CDU-Kandidaten: Er konnte keinen einzigen Stadtteil für sich verbuchen. Lediglich in einem einzigen Wahlbezirk (Marsdorf) lag Ulbig vorn.

Daran ist CDU-Kandidat Ulbig gescheitert

Ex-Kandidat Markus Ulbig (51)
Ex-Kandidat Markus Ulbig (51)

Von Torsten Hilscher

Jetzt rauft sich das bürgerliche Lager zusammen. Nach der CDU-Wahlschlappe geht man aufeinander zu. Gestern sprach Verlierer und Ex-Kandidat Markus Ulbig (51) über zwei Stunden mit Favorit Dirk Hilbert (43, FDP). Die Konservativen brauchen Einigkeit, wollen sie am 5. Juli Eva-Maria Stange (58, SPD) schlagen.

Die CDU-Fehler bislang:

  • Unausgegorene Versprechen: Angefangen bei besserer Polizeipräsenz, die Ulbig als Innenminister schon jetzt in der Hand hätte. Dinge wie die Ausweisung von Flächen für Wohnungsbau hingegen kann er als OB gar nicht bestimmen. Auch die pünktliche Eröffnung von Kulturpalast und Kulturkraftwerk läge nicht in seiner Hand. Die Idee „Kulturhauptstadt 2025“ mit Millionenkosten ist finanziell nicht untersetzt.
  • Der Mensch Ulbig: Integer, aber dröge, wo lebendiges Agieren Not tut. Wirkte oft distanziert.
  • Selbstgefällig: Schon 2001 wurde klar, dass ein CDU-OB nicht mehr selbstverständlich ist. Damals musste Herbert Wagner nach elf Jahren sein Amt abgeben. Er scheiterte an Mitte-links-Kandidat Ingolf Roßberg. 2008 konnte Helma Orosz nochmals für die Schwarzen punkten - vor allem, weil zunächst Peter Lames (SPD) allein vorpreschte, in der zweiten Runde nur noch Klaus Sühl (Linke) die CDU herausforderte.

Fotos: Türpe, Münch, Helis

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