Nach Feuerwehr-Drama! So geht es den verletzten Kameraden

Am Freitag verunglückte ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Düben schwer.
Am Freitag verunglückte ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Düben schwer.  © TNN

Bad Düben - Nach dem schlimmen Unfall des Tanklöschzugs der Freiwilligen Feuerwehr Bad Düben (TAG24 berichtete) meldeten sich die betroffenen Kameraden zu Wort. Die Feuerwehrmänner sprachen von einem "schwarzen Freitag".

Freitagnachmittag wurden die schlimmsten Vorstellungen eines jeden Feuerwehrmannes wahr. Die Männer der Bad Dübener Feuerwehr mussten ausrücken, um verunglückte Kameraden zu retten.

Auf dem Weg zum Einsatz war ein Tanklöschfahrzeug in einen Unfall verwickelt gewesen, zwei Feuerwehrmänner verletzten sich leicht, einer offenbar schwer.

Am Tag danach vorsichtige Entwarnung. Der vergangene Freitag sei ein schwarzer Tag für die Feuerwehr Bad Düben gewesen, aber: Mittlerweile gehe es den Verletzten den Umständen entsprechend gut.

Das teilten die Feuerwehrmänner auf Facebook mit.

Ein Kran der Feuerwehr aus Leipzig musste anrücken, um das tonnenschwere Löschfahrzeug zu bergen.
Ein Kran der Feuerwehr aus Leipzig musste anrücken, um das tonnenschwere Löschfahrzeug zu bergen.  © TNN

Weiter heißt es: "Wir möchten uns auf diesem Wege ausdrücklich bei allen Kräften für die sehr gute und trotz der enormen Anspannung äußerst professionelle Hilfe bei der Rettung bedanken." Zusätzlich sprachen die Kameraden Dank "für die sehr große Anteilnahme und moralische Unterstützung" aus.

Die erfährt die Freiwillige Feuerwehr Bad Düben nach wie vor. Unter dem Post reihen sich mitfühlende Kommentare benachbarter Wehren an Genesungswünsche vom Technischen Hilfswerk.

Die gehen vor allem in Richtung des schwerverletzten Kameraden (47). Wie die LVZ berichtet, liegt der 47-Jährige mit Rippenbrüchen, einem Handbruch, einer leichten Lungenquetschung und einem Unterschenkelbruch im Krankenhaus. Einer der drei Verletzten konnte schon entlassen werden.

Der Schlüsselbeinbruch des Dritten wird noch im Krankenhaus behandelt.

In der Zwischenzeit wurde auch bekannt, wie es zu dem tragischen Unfall gekommen ist. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass zwei Autos, die in gleicher Richtung unterwegs waren, am rechten Fahrbahnrand aufgrund des Martinshorns hielten.

Der Feuerwehrmann am Steuer des Tanklöschzuges wich unvermittelt nach links aus. Dann verlor er die Kontrolle. Der Lkw schoss in den Straßengraben, wieder auf die Fahrbahn, krachte dort in die stehenden Autos. Schließlich kippte der Löschzug auf die Seite. So war der Fahrer zirka drei Stunden lang eingeklemmt.

Wie die Polizei mitteilte, verletzten sich neben den drei Feuerwehrmännern auch die beiden Insassen der in den Unfall verwickelten Autos.

Die 51-jährige Frau und der 52-jährige Mann konnten vor Ort behandelt werden.


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