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Der große Hitzereport: So macht uns die Dürre zu schaffen

Sachsen - Gesundheit, Schifffahrt, Landwirtschaft ... In weiten Teilen Sachsens herrscht schwere bis extreme Dürre. Anfang August müsste das nicht unbedingt beunruhigen. „Doch die Trockenheit hält seit vielen Monaten an. Bereits im April gaben wir Dürre-Vorwarnungen heraus. Seit Mai sind die Böden knochentrocken“, sagt Andreas Marx (39), der Chef vom Mitteldeutschen Klimabüro am Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
Manfred Engelmann (62) von der Agrargenossenschaft Skäßchen (bei Großenhain) zeigt, wie staubtrocken der Boden auf den Feldern ist.
Manfred Engelmann (62) von der Agrargenossenschaft Skäßchen (bei Großenhain) zeigt, wie staubtrocken der Boden auf den Feldern ist.

Von Pia Lucchesi

Sachsen - Gesundheit, Schifffahrt, Landwirtschaft ... In weiten Teilen Sachsens herrscht schwere bis extreme Dürre. Anfang August müsste das nicht unbedingt beunruhigen. „Doch die Trockenheit hält seit vielen Monaten an.

Bereits im April gaben wir Dürre-Vorwarnungen heraus. Seit Mai sind die Böden knochentrocken“, sagt Andreas Marx (39), der Chef vom Mitteldeutschen Klimabüro am Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

Der ausbleibende Niederschlag in der Wachstumsperiode sorgte für bis zu 40 Prozent Ernteeinbußen in der Landwirtschaft. Bei der Wintergerste gab es Not-Ernten. Sommergetreide, Mais, Kartoffeln, Rüben stehen schlecht. Die Pflanzen wachsen kaum noch.

Die Bauern und Teichwirte wünschen sich ein paar Tage gemütlichen Landregen, denn die Trockenheit hat die Bodenkruste hart wie Stein gemacht.

Kaum Wasser in der Elbe! Die meisten Dampfer und Salonschiffe können in Dresden wegen Niedrigwassers nicht mehr fahren.
Kaum Wasser in der Elbe! Die meisten Dampfer und Salonschiffe können in Dresden wegen Niedrigwassers nicht mehr fahren.

Marx: „Der Regen prasselt dort jetzt wie auf Asphalt. Das Wasser läuft weg, dringt kaum in die Erde.“Die Pegel der Flüsse sind auf Rekordniveau gesunken. Der Schiffsverkehr musste fast komplett eingestellt werden. Dampfer, Hotelsschiffe, Fähren liegen fest.

Die Elbe führt so wenig Wasser wie seit über 50 Jahren nicht mehr. Am Wochenende sank der Pegelstand in Dresden auf 54 Zentimeter. Tendenz fallend.

Normal sind etwa zwei Meter. Damit der Fluss nicht ganz austrocknet, lassen tschechische Talsperren Wasser. „Dass wir überhaupt noch so viel haben, ist der Steuerung aus Tschechien zu verdanken“, sagt Karin Bernhardt (54), Sprecherin vom Landesamt für Umwelt.

Die Sommerhitze beeinträchtigt auch die Luftqualität.

In der Sächsischen Schweiz werden bei Königstein die Getreidefelder gemäht. Wegen der Trockenheit rechnet man mit hohen Ernte-Verlusten.
In der Sächsischen Schweiz werden bei Königstein die Getreidefelder gemäht. Wegen der Trockenheit rechnet man mit hohen Ernte-Verlusten.

Die Ozonkonzentrationen stieg am Freitag auf dem Fichtelberg über 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Ungesunde Werte! Ozonkonzentration über 180 Mikrogramm pro Kubikmeter im Stunden-Mittelwert können bei Menschen Unwohlsein, Husten und Atembeschwerden auslösen.

Faustregel bei diesem Wetter: vernünftig mit den Kräften haushalten. Körperliche Anstrengung in den Mittagsstunden vermeiden.

Andreas Marx vergleicht die aktuelle Situation mit 2003. „Damals waren wir auf die große Hitze nicht vorbereitet und das Gesundheitswesen kollabierte fast.“

Die öffentliche Verwaltung zog daraus Lehren und etablierte ein Hitzewarn-System, das Rettungswesen, Krankenhäuser und Altenheime mit heißen Wetterdaten versorgt. „Das funktioniert gut und bewährt sich“, so Marx.

Erste Gewässer werden geschützt

Gebietskarte zur Hitze-Verteilung.
Gebietskarte zur Hitze-Verteilung.

Pirna/Görlitz - „Helft den Bächen zu überleben!“ So appeliert die Kreis-Gesundheitsamtsleiterin Birgit Hertzog an die Vernunft der Gärtner in der Sächsischen Schweiz, auf die Entnahme von Wasser zu verzichten.

„Speziell in kleineren Bächen kann das zu ernsthaften Problemen für Lebewesen im Wasser werden.“

Im Kreis Görlitz geht man da sogar noch weiter. Dort gibt es einen Erlass des Landrates.

Kreissprecherin Marina Michel: „Das Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern mittels Pumpvorrichtungen gilt bis zum 30. September.“ Das Schöpfen mit Handgefäßen soll aber noch gestattet bleiben.

Wald macht Sorgen, doch Löschwasser ist noch da

In Ehrenberg (Sächsische Schweiz) musste die Feuerwehr am Freitag ausrücken und einen Feldbrand löschen.
In Ehrenberg (Sächsische Schweiz) musste die Feuerwehr am Freitag ausrücken und einen Feldbrand löschen.

Betreten verboten - Waldbrandgefahr! Im Forst ist es brenzlig. Fast flächendeckend rief man am Samstag die beiden höchsten Waldbrandwarnstufen im Freistaat aus.

Vorsorge wird groß geschrieben. „In den besonders waldbrandgefährdeten Landkreisen Bautzen, Görlitz und Nordsachsen unterhält der Freistaat Sachsen im Katastrophenschutz je einen Waldbrandlöschzug. Der besteht aus fünf Tanklöschfahrzeugen, welche jeweils 4000 Liter Wasser mitführen“, erklärt Ramón Arnold (26), Sprecher des Landesfeuerwehrverband.

Hat er Angst, dass das Löschwasser wegen der extremen Witterung knapp werden könnte? Arnold: „Nein. Die aktuelle Hitzewelle stellt für die Feuerwehren keine glückliche, aber eine beherrschbare Situation dar.“

Für Brunnendörfer wird's es langsam eng

Rolf Hellfritzsch (74) misst die Wassertiefe in seinem Brunnen. Nur noch 1,07 Meter hoch steht das Wasser.
Rolf Hellfritzsch (74) misst die Wassertiefe in seinem Brunnen. Nur noch 1,07 Meter hoch steht das Wasser.

Döbeln - Nicht nur Sachsens Flüsse und Bäche sind kümmerliche Rinnsale - auch das Grundwasser zieht sich massiv zurück. Das merkt man besonders in den „Brunnendörfern“, die ihren Wasserbedarf aus der Tiefe decken.

Auch im Jahr 2015 sind allein in Mittelsachsen 20 Dörfer - 15 000 Haushalte - noch nicht ans öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen. Die Menschen sind auf Wasser aus Brunnen angewiesen.

Wie Rolf (74) und Margitta (70) Hellfritzsch aus Seitenhain bei Wechselburg, deren Wasser 14 Meter tief im Boden liegt. Rolf Hellfritzsch: „Normalerweise steht eine Wassersäule von 2,40 Meter. Durch die Trockenheit hat sich das aber schon auf 1,07 Meter reduziert.“

Und durch den Wassermangel ist es auch noch massiv belastet. Hätten die Hellfritzschs nicht für tausende Euro Filteranlagen eingebaut, wäre der Nitratgehalt auf Dauer stark gesundheitsgefärdend. Ein Lebensmittelexperte bescheinigte ihnen: „Das Wasser ist nur zum Düngen geeignet.“

Foto: Sven Gleisberg, Thomas Türpe, Christian Suhrbier, Marko Förster

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