So soll Carsharing in NRW gefördert werden

Düsseldorf – Die Landesregierung will den Ausbau von Carsharing-Angeboten in Nordrhein-Westfalen anschieben. Städte und Gemeinden sollen für diese Fahrzeuge künftig auch Parkplätze auf innerstädtischen Straßen ausweisen dürfen - statt nur an Bundesstraßen wie bisher.

Carsharing sei ein wichtiger Baustein für eine "vernetzte Mobilität", betonte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU).
Carsharing sei ein wichtiger Baustein für eine "vernetzte Mobilität", betonte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU).  © DPA

Mit Parkmöglichkeiten auch an kommunalen Straßen oder Landesstraßen komme man den Nutzer-Bedürfnissen entgegen, das Angebot könne ausgeweitet werden, teilte das Verkehrsministerium am Dienstag mit.

Das Kabinett beschloss zuvor in Düsseldorf eine entsprechende Änderung des Straßen- und Wegegesetzes, über die der Landtag ab Mitte Dezember beraten soll.

Konkret könnten Kommunen nach den Plänen der Regierung demnächst für solche Carsharing-Stellflächen eine Sondernutzungserlaubnis erteilen.

Carsharing sei ein wichtiger Baustein für eine "vernetzte Mobilität", betonte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Das Parkplatz-Suchen werde abnehmen, das schone die Umwelt. Statt mit einem eigenen Wagen zu fahren, teilen sich beim Carsharing zahlreiche Nutzer ein Fahrzeug.

Die NRW-Regierung möchte mehr Parkplatzmöglichkeiten für Carsharing ausweisen (Symbolbild).
Die NRW-Regierung möchte mehr Parkplatzmöglichkeiten für Carsharing ausweisen (Symbolbild).  © DPA

Titelfoto: DPA


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