Studie: So ungesund ist vegetarisches Essen

Fleischlose Würste sind "In" aber nicht immer wirklich lecker.
Fleischlose Würste sind "In" aber nicht immer wirklich lecker.

Hamburg - Vegetarisches Essen ist "In" und gilt als besonders gesundheitsbewusst. Allerdings entspricht das im Supermarkt angebotenen Fertigessen meist gar nicht diesem Ruf.

Wie das NDR Magazin "Markt" berichet, sind vor allem bei Wurst- und Fleischimitaten die Zutaten bedenklich.

Sie werden in der Regel aus Soja, Tofu und Seitan hergestellt. Allerdings werden dem Beitrag zufolge viel zu viel Salz, Fett und Zucker in die Masse gemischt, um einen intensiveren Geschmack zu erzielen.

So wurden bei der vegetarischen Currywurst von Meica zwölf Gramm Zucker pro 100 Gramm enthalten festgesetellt. Eine Ernährungswissenschaftlerin erklärte, dass in einer echten Wurst nicht mehr als fünf Gramm Zucker pro 100 Gramm enthalten sein sollte.

Auch die vegetarische Salami der Marke Heirler kam als weitere Stichprobe nicht gut weg. Darin wurden 3,3 Gramm Salz pro 100 Gramm gefunden. Viel zu viel, sagte die Expertin: Dauerhaft zu viel Salz im Essen kann das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko erhöhen. Empfohlen wird die Aufnahme von maximal sechs Gramm Salz pro Tag.

In vegetarischen Leberwürsten von Heirler und Windau und in der veganen Fleischwurst von Edeka stecke laut "Markt" außerdem Palmfett. Das gilt sowohl als äußerst umweltschädlich als auch ungesund, da es viele gesättigte Fettsäuren enthält, die den Cholesterinspiegel erhöhen können.

In der fleischlosen Leberwurst von Windau wurden im Labortest Fettsäureester nachgewiesen. Sie entstehen beim Erhitzen von Pflanzenölen und stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Foto: Screenshot NDR


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