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Die VW-Krise macht vor dem Dresdner Phaeton-Werk nicht Halt

Dresden - Seit 14 Jahren residiert VW am Straßburger Platz: Die Gläserne Manufaktur, das Volkswagen-Prestigewerk, in der der edle Phaeton von Hand endmontiert wird. Doch seit dem VW-Abgasskandal wird die Lage auch in Dresden bedrohlich.
Wolfsburger Flair am Dresdner Stadtpark - die Gläserne Manufaktur.
Wolfsburger Flair am Dresdner Stadtpark - die Gläserne Manufaktur.

Von Torsten Hilscher

Dresden - Seit 14 Jahren residiert VW am Straßburger Platz: Die Gläserne Manufaktur, das Volkswagen-Prestigewerk, in der der edle Phaeton von Hand endmontiert wird. Doch seit dem VW-Abgasskandal wird die Lage auch in Dresden bedrohlich.

Aufsichtsrats-Chef Bernd Osterloh hat vor wenigen Tagen in der MOPO eine Fortsetzung der jetzigen Phaeton-Strategie für sinnlos erklärt, am Freitag meldete der „Spiegel“ gar das Aus für das lange geplante Phaeton-Nachfolgemodell.

Für Dresden steht viel auf dem Spiel. Denn der Glaspalast am Großen Garten ist viel mehr als nur ein Autowerk.

Eine Bilanz: Es könnte alles so schön sein. „Die Gläserne Manufaktur steht beispielhaft für die automobile Kompetenz der Marke Volkswagen in der Oberklasse“, sagt Werks-Sprecher Carsten Krebs (43). Mehr als 1,6 Millionen Besucher hätten seit Eröffnung die transparente Montage bewundert.

Bitte durchzählen: Hier steckt mehr als eine Tagesproduktion Phaeton.
Bitte durchzählen: Hier steckt mehr als eine Tagesproduktion Phaeton.

Gerade bei vielen kulturellen Veranstaltungen. Allein 2014 waren es 180.

Und aus dem Rathaus heißt es: „Die Stadt ist stolz auf diese einmalige Produktionsstätte von VW am Standort, die neben der Besonderheit der modernen Architektur auch eine wichtige touristische und kulturelle Bedeutung hat.“

Ebenso äußern sich die Fachleute der Tourismus Marketing Gesellschaft und Dresdens künftige Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (38, Linke).

Allein die Gastauftritte der Musikfestspiele um Jan Vogler sind eine Wonne, VW ist Förderer. Das Kempinski-geführte „Lesage“ ist ein Muss für Gourmets.

Aber: Das Werk hat Leerlauf.

Der Schein kaschiert das Sein. Nur zehn PKW rollen hier täglich vom Band, acht davon sind Phaetons - 100 sollten es einmal sein, so war der Plan. Statt versprochener 800 Jobs gibt es bis heute maximal 500 im Werk, davon einige neuerdings mit Arbeit in Westsachsen. Am Wochenende stehen in Dresden die Bänder.

Heute ist die Manufaktur eine Eventhalle mit angeschlossenem Autohaus. Einiges deutet darauf hin, dass sich hier bald viel ändern wird ...

Gläserne Manufaktur in Fakten

Klassik im Autowerk. Die Konzerte sind begehrt, die Autos weniger ...
Klassik im Autowerk. Die Konzerte sind begehrt, die Autos weniger ...
  • Das Werk (eröffnet 2001) kostete rund 190 Millionen Euro.
  • Die Stadt hat für die Grundstücke ein Wiederkaufsrecht. Käme es dazu, sind dem Käufer der Kaufpreis von einst zu erstatten sowie die Bauten zu 75 Prozent des Zeitwertes zu ersetzen.
  • 2014 kamen mehr als 144.000 Gäste. 1999 rechnete VW noch mit jährlich 200.000 Besuchern.

Wie geht‘s weiter?

Gesamtbetriebsrats-Chef Bernd Osterloh (59): „Uns als Betriebsrat geht es darum, dass wir ein innovatives Produkt nach Dresden bekommen. Wenn schon Phaeton, dann als Elektro-Fahrzeug, mit 80 Volt und mindestens 500 Kilometer Reichweite. “

Klarheit zum Phaeton-Werk

Kommentar von Torsten Hilscher

Was hat die Gläserne Manufaktur mit dem aktuellen VW-Skandal zu tun? Nichts, haben Optimisten immer gesagt. Wolfsburg ist weit, die USA noch weiter.

Doch das wäre reiner Selbstbetrug. So wie Zwickau bereits eine Haushaltssperre verhängt, weil der Stadt 2015 rund 10 Millionen Euro VW-Steuern und 2016 gar 15 Millionen fehlen sollen; so wie Chemnitz 2015 eine einstellige Millionensumme weniger von VW bekommt, so wird das Ganze auch Dresden treffen. Denn alle sächsischen Standorte sind in der Volkswagen Sachsen GmbH vereint.

Im Glaskasten aber spielt man auf Zeit: Was die Auswirkungen auf Dresden anbelangt, was die Zukunft des Phaeton angeht. Wobei die Zukunft des Wagens schon vor dem Skandal wackelte. Schon Fragen nach der Werks-Zukunft werden als nahezu unanständig betrachtet.

Dabei geht es um einen Anachronismus, der in der VW-Zentrale auf den Prüfstand muss: Momentan werden in dem Werk täglich zehn Autos zusammengeschraubt (acht Phaeton, zwei Bentley) - 100 und mehr Phaeton waren einst geplant. „Zusammengeschraubt“, denn die Produktion der Teile findet in Westsachsen statt. Technisch bewegt der Glaskasten also vor allem Luft. Demgegenüber ist die Manufaktur eine kulturelle Bereicherung fürs verwöhnte Dresden (wenn auch an gleicher Stelle 1930 schon mal schöner gebaut wurde).

Wird ein Konzern in der Krise an so einem Komplex festhalten? VW sollte schnell Klartext reden. Die Dresdner haben ein Recht darauf.

Ex-VW-Chef Martin Winterkorn hatte den Phaeton noch fest im Blick. Mit der neuen Riege kann sich alles ändern.
Ex-VW-Chef Martin Winterkorn hatte den Phaeton noch fest im Blick. Mit der neuen Riege kann sich alles ändern.

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