So will Dirk Hilbert Oberbürgermeister werden

Dirk Hilbert stellte im Centrum Theater sein Programm vor.
Dirk Hilbert stellte im Centrum Theater sein Programm vor.

Von Hermann Tydecks

Dresden - Andere sprechen von „Wahlprogrammen“. Für OB-Kandidat Dirk Hilbert (43) sind es „Herzensangelegenheiten“, mit denen er Dresden nach der OB-Wahl (7. Juni) als Rathaus-Chef voran bringen will.

Vorhang auf für Dirk Hilbert (43): Auf der Bühne im Centrum Theater stellte das amtierende Stadtoberhaupt vier Schwerpunkte vor, die ihm besonders wichtig sind, ihm „am Herzen liegen.“

„Als Oberbürgermeister bin ich unabhängig und damit ausschließlich den Dresdner Bürgern verpflichtet.“ Hilbert möchte die Stadt mit den Bürgern gestalten. Bürgerentscheide sollen nicht Ausnahme, sondern Regel sein.

„Dresden ist eine lebenswerte und wachsende Stadt. Beides gehört für mich zusammen.“ Hilbert will junge Familien fördern. Anstatt eine kommunale Wohnungsgenossenschaft setzt er auf Zuschüsse für Wohneigentum.

„Dresden geht es gut, wenn es Dresdens Wirtschaft gut geht! Vollbeschäftigung bis 2022 heißt mein Ziel.“ Hilbert (seit 14 Jahren Wirtschaftsbürgermeister) setzt vor allem auf kleine und mittelständische Unternehmen. Neuverschuldungen lehnt er ab.

„Bildung und Wissen sind unser größter Schatz.“ Hilbert will musische Früherziehung: Jede städtische Kultureinrichtung soll ein Angebot für Schulen und Kitas entwickeln.

Übrigens: Das Publikum erlebte eine recht nüchterne Hilbert-Vorführung. Das meiste las Hilbert wörtlich vom Skript ab. Trotz Herzensangelegenheiten blieb die große Herzblut-Rede aus.

Fotos: Holm Helis


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