200 Tonnen schwerer Gastank umgekippt: Bergung weiter fraglich

Sögel - Endlich soll es losgehen! Im Fall des im Emsland verunglückten Schwertransports soll am Mittwoch (9 Uhr) mit den Bergungsarbeiten eines Gastanks begonnen werden.

Der Gastank liegt im Straßengraben.
Der Gastank liegt im Straßengraben.  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Am Vormittag sollen die Kräne an der Unglücksstelle bei Sögel eintreffen. Zunächst muss ein Tieflader von der Unglücksstelle geborgen werden.

Ob der mehr als 35 Meter lange und rund 200 Tonnen schwere Gastank auch schon am Mittwoch geborgen werden kann, werde sich erst im Lauf des Tages herausstellen, so eine Sprecherin des Landkreises.

Am 23. Februar musste der Schwertransport von zwei Gastanks von Haselünne nach Dörpen bei Sögel abgebrochen werden, nachdem ein Gastank wegen eines Bedienfehlers von einem Transporttieflader auf einen Acker rutschte.

Der Gastank ist für die Speicherung von Kohlendioxid bestimmt und soll von Dörpen per Schiff nach Dänemark gebracht werden.

Schon im vergangenen Mai war der Transport bei Sögel abgebrochen worden, weil es Empörung über zu radikale Baumschnittarbeiten gab. 300 hochwachsende Bäume müssen nun nachgepflanzt werden.

Der Behälter kippte von einem Sattelschlepper.
Der Behälter kippte von einem Sattelschlepper.  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Titelfoto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

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