Junge (11) schießt auf Vater und will ihn umbringen, weil der seine Xbox weggenommen hat

Granger (USA) - Allison Makowski schreckte eines Nachts hoch, als sie einen lauten Knall hörte. Anschließend begann ihr Mann zu schreien - vor Schmerzen, wie sich kurz darauf herausstellte. Sein Sohn (11) hatte ihn angeschossen.

Matt Makowski zusammen mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern, darunter auch der elfjährige Sohn.
Matt Makowski zusammen mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern, darunter auch der elfjährige Sohn.  © Facebook/ Matt Makowski

Der Elfjährige hatte die Waffe zuvor aus dem verschlossenem Einsatzwagen seines Vaters Matt Makowski geholt, da dieser bei der Staatspolizei arbeitete.

Gegen 23 Uhr schlich sich der Junge dann in das Schlafzimmer, wo seine ahnungslosen Eltern im Bett schlummerten und drückte ab.

Matt Makowski wurde von der Kugel im Gesäß getroffen und schwer verletzt.

Mutter Allison, die von dem Knall der Schusswaffe wach geworden war, begann sofort nach ihrem Sohn zu suchen. Auf dem Weg zu seinem Zimmer fand sie die Pistole auf dem Flur.

Die US-Amerikanerin rief den Notruf, musste sich jedoch verstecken, weil der 11-Jährige plötzlich mit dem BB-Geschütz und dem Taser seines Polizisten-Vaters die Treppe hochkam.

Allison schloss sich ein, bis die Einsatzkräfte bei ihrem Haus im amerikanischen Granger eintrafen.

Der Elfjährige hatte aus Wut versucht, seinen eigenen Vater umzubringen.
Der Elfjährige hatte aus Wut versucht, seinen eigenen Vater umzubringen.  © Facebook/ Matt Makowski

Der Junge ergab sich und erklärte den Beamten, dass er "mit seiner PlayStation, Xbox und Computer spielen wolle." Würde er das nicht direkt dürfen, würde er "diese Dinge holen oder es würde einen Part 2" geben, wobei er sich höchstwahrscheinlich auf seine Attacke auf seinen Vater bezog.

Die Videospiele hatten seinen Eltern aus dem Haus geschafft, weil der Junge Verhaltensprobleme in der Schule gezeigt hatte.

Vor dem Angriff hätte der Elfjährige laut eigenen Aussagen, den Taser bereits am Hund der Familie getestet. Er hätte zudem beabsichtigt, seinen Vater in den Kopf zu schießen. Der einzige Grund, dass dies nicht passiert ist, war, dass Matt Makowski zu dem Zeitpunkt im Bett lag.

Gegen den Schüler wird jetzt wegen versuchten Mordes ermittelt. Im April wird der Prozess gegen ihn fortgesetzt.

Laut Daily Mail erholt sich der Familienvater noch immer in einem Krankenhaus.

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