Schätzt mal, wer ist Sachsens Solarhauptstadt?

Die Sonne lacht über Chemnitz - durchschnittlich 1500 Stunden jedes Jahr.
Die Sonne lacht über Chemnitz - durchschnittlich 1500 Stunden jedes Jahr.

Von Mandy Schneider

Chemnitz - Ein guter Standort für Solaranlagen ist Chemnitz. Das liegt - nicht nur meteorologisch gesehen - an einem sonnigen Klima in der Stadt.

Schon seit Jahren wirbt die Verwaltung mit einer umfangreichen Solarfibel für die Nutzung der Sonnenenergie, verändert die Pionier-Firma FASA mit ihren Solarfassaden das Stadtbild. Erst zu Jahresbeginn verwandelte sich der ehemalige Rangierbahnhof Hilbersdorf in ein 20 Hektar großes Solarfeld.

Das Chemnitzer Sonnenklima zieht mittlerweile auch Firmen aus anderen Bundesländern an, die in Chemnitz und mit Chemnitzern die Sonne anzapfen wollen. Das neue Solardachkataster wird solchen Plänen den Weg zusätzlich ebnen.

Der Kältespeicher an der Georgstraße bekommt bald Gesellschaft: Eins Energie baut einen Solarspeicher und Kollektoren.
Der Kältespeicher an der Georgstraße bekommt bald Gesellschaft: Eins Energie baut einen Solarspeicher und Kollektoren.

Die Konsequenz, mit der Chemnitz der Nutzung von Sonnenenergie den Weg bereitet, ist beispielhaft.

Vor einem Jahr belegte unsere Stadt im deutschlandweiten Vergleich von 50 Städten Platz 11, in der Kategorie Solarwärme sogar Platz 3.

Der Zuwachs der vergangenen Monate lässt die städtischen Solar-Strategen dieses Jahr auf ein noch besseres Ranking hoffen. Sonnige Aussichten.

Fotos: Eins, Uwe Meinhold


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