Solarworld Freiberg insolvent: So viele Stellen werden gestrichen!

Das "Solarworld"-Firmenlogo am Standort in Freiberg.
Das "Solarworld"-Firmenlogo am Standort in Freiberg.  © dpa/Sebastian Kahnert

Freiberg - Nun steht es fest: In Freiberg sollen 238 der rund 1000 Stellen beim insolventen Solartechnik-Hersteller Solarworld erhalten bleiben. Der Sozialplan sieht zudem künftig 180 Vollzeitstellen in Arnstadt (Thüringen) vor, so ein Sprecher des Insolvenzverwalters.

Die Transfergesellschaft für die Mitarbeiter, die keine Zukunft bei Solarworld haben, werde den Beschäftigten heute vorgestellt.

Das sei eine vorsorgliche Maßnahme für den Fall, "dass wir mit der Investorengruppe zu einem Kaufvertrag kommen", so der Sprecher.

Dieses Ziel sei noch nicht erreicht, die Gespräche liefen.

Die Transfergesellschaft soll 1200 Mitarbeiter in Thüringen und Sachsen aufnehmen.

Wie bei TAG24 berichtet, verhandelt der Insolvenzverwalter derzeit mit einer Investorengruppe, die die Fabriken in Freiberg und Arnstadt übernehmen will. Teil der Investorengruppe ist offenbar der frühere Vorstands-Chef von Solarworld, Frank Asbeck (57).

Mit im Boot sind auch Investoren aus Katar.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert


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