Tatort-Sommerpause vorbei. Wer kommt, wer geht?

Helene Fischer ist an den kommenden zwei Sonntagen im neuen Fall aus Frankfurt (13. September) sowie im Münchner Oktoberfest-„Tatort“ (20. September) musikalisch zu hören.
Helene Fischer ist an den kommenden zwei Sonntagen im neuen Fall aus Frankfurt (13. September) sowie im Münchner Oktoberfest-„Tatort“ (20. September) musikalisch zu hören.

Berlin/Sachsen - Endlich! Mit neuen Fällen geht die „Tatort“-Saison nach der Sommerpause wieder los. Zum Auftakt servieren die Schweizer einen äußerst brutalen Vergeltungs-Thriller über einen verzweifelten Racheengel mit Dum-Dum-Geschossen.

Auch sonst hält das „Tatort“-Jahr 2015/16 einiges bereit: Von neuer Frauen-Power aus Dresden bis zu ganz viel Til Schweiger (51) - der Ernst macht, und auf die große Kinoleinwand drängt. Ein Überblick in Fragen und Antworten.

Was hat Helene Fischer mit dem „Tatort“ zu tun?
Deutschlands beliebtester Schlagerstar ist an den kommenden zwei Sonntagen im neuen Fall aus Frankfurt (13. September) sowie im Münchner Oktoberfest-„Tatort“ (20. September) musikalisch zu hören. Am 22. und 29. November spielt Fischer dann ihre mit Spannung erwartete Gastrolle „Leyla“ in der Til-Schweiger-Doppelfolge „Schwarzer Ritter“ und „Fegefeuer“.

In „Fünf Minuten Himmel“ kehrt Heike Makatsch (44) als Kommissarin Ellen Berlinger in ihre Heimatstadt zurück.
In „Fünf Minuten Himmel“ kehrt Heike Makatsch (44) als Kommissarin Ellen Berlinger in ihre Heimatstadt zurück.

Das übrigens pünktlich zum Jubiläum: Vor 45 Jahren, am 29. November 1970, lief der allererste „Tatort“.

Wird der „Tatort“ auch zum Kino-Knüller?
Aktuell dreht Til Schweiger (51) „Tschiller außer Dienst“ (engl.: „Nick Off Duty“). Darin jagt er durch halb Europa, um seine Tochter zu retten. Der Film führt die Story der vier Schweiger-TV-„Tatorte“ zu Ende. Kinostart wohl schon am 1. Januar! Fernseh-Ausstrahlung erst 2018.

Hochaktuell:
Der brisante Fall „Verbrannt“ mit Wotan Wilke Möhring (48) greift den Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh 2005 in einer Gefängniszelle in Dessau auf. Im TV läuft der Krimi am 11. Oktober, zuvor wird er ab 30. September in bundesweit 160 Kinos gezeigt - gab‘s so noch nie.

Wann kommt der neue Fall aus Münster?
Sie sind der größte Gegensatz zu Nick Tschillers Baller-Orgien: Das Klamauk-Duo vom Münster- „Tatort“ dürfte erneut mit den Schweiger-Krimis um die höchste Zuschauerzahl konkurrieren. Von Axel Prahl (55) und Jan Josef Liefers (51) bekommen die „Tatort“-Fans einfach nie genug. Als Kommissar Thies und Professor Boerne ermitteln sie wieder am 8. November. Im Fall „Schwanensee“ ermittelt Boerne mal wieder Undercover - in einem Heim für psychisch Kranke. Purzelt wieder ein Einschalt-Rekord?

Noch drei Krimis mit Eva Mattes (60) als Konstanzer Kommissarin Klara Blum gibt's ... Will Vergeltung: Antoine Monot Jr. (40) als Racheengel (kl. Bild).
Noch drei Krimis mit Eva Mattes (60) als Konstanzer Kommissarin Klara Blum gibt's ... Will Vergeltung: Antoine Monot Jr. (40) als Racheengel (kl. Bild).

Welche Fälle werden ungewöhnlich?
Besonders schräg wird „Wer bin ich?“ mit Ulrich Tukur (58) als Felix Murot. Bei „Tatort“-Dreharbeiten kommt es zu einem Mord - Murot-Darsteller Tukur gerät unter Verdacht, seine Figur aber macht sich selbständig! Krimi mit Witz und Grips. Das Experiment läuft am 27. Dezember.

An Neujahr kommt es in der Kieler Folge „Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes“ zum Comeback des Psychopathen Kai Korthals (Lars Eidinger, 39). Der war 2012 am Ende des gruseligen Falles „Borowski und der stille Gast“ entwischt. So was kommt nur ganz selten vor - dass der Täter wiederkommt, ist neu.

Wer hört auf, ... wer kommt?
2016 wird lediglich das Bodensee-Team nach 14 Jahren abgeschafft. Noch drei Krimis mit Eva Mattes (60) als Konstanzer Kommissarin Klara Blum sind bis dahin zu sehen, der erste davon, „Côte d’Azur“, am 13. Dezember.

Im ersten Halbjahr 2016 feiert das MDR-Team aus Dresden seine Premiere und wahrscheinlich zu Ostern läuft das „Tatort“-Special aus Freiburg. In „Fünf Minuten Himmel“ kehrt Heike Makatsch (44) als Kommissarin Ellen Berlinger in ihre Heimatstadt zurück. Makatsch ermittelt aber nur in diesem einzigen Fall - schade.

So wird der Rache-Tatort mit Tech-Nick

Will Vergeltung: Antoine Monot Jr. (40) als Racheengel.
Will Vergeltung: Antoine Monot Jr. (40) als Racheengel.

Luzern - Mit „Ihr werdet gerichtet“ startet der Krimiherbst ultrabrutal: Blutfontänen, platzende Schädel, spritzendes Hirn - der Fall aus der Schweiz ist ein spektakulärer Selbstjustiz-Thriller!

Der Täter ist von Anfang an bekannt: Antoine Monot Jr. (40) - die Saturn-Werbefigur „Tech-Nick“ - versetzt als kaltblütiger Heckenschütze Luzern in Angst und Schrecken. Er tötet nur Verbrecher, die durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen konnten. Grund: Auch der Vergewaltiger seiner schwer traumatisierten Frau konnte entkommen.

Durch das intensive Spiel des knopfäugigen Teddybären empfindet der Zuschauer aber Mitgefühl mit diesem Täter. Die Kommissare müssen sich derweil um Schläger und Totraser Sorgen machen - ein moralisches Dilemma.

Lohnt sich das Einschalten?
Unbedingt! Das Katz-und-Maus-Spiel ist hoch spannend, das Finale unfassbar tragisch und „Tech-Nick“ schlicht sensationell. Die Schweizer werden zu Unrecht wenig gemocht.

Psychopath Kai Korthals (Lars Eidinger, 39) hatte es Sarah Brandt (Sibel Kekilli, 35) und Borowski (Axel Milberg, 59) schon einmal schwer gemacht.
Psychopath Kai Korthals (Lars Eidinger, 39) hatte es Sarah Brandt (Sibel Kekilli, 35) und Borowski (Axel Milberg, 59) schon einmal schwer gemacht.

Komparsen für Dresdner Tatort gesucht

Mitte September bis Mitte Oktober wird in Dresden für den neuen Tatort gedreht. Daür suchen die Produzenten noch unterschiedlichste Komparsen. Dafür gibt es Verpflegung, Geld und ein bisschen Ruhm.

Wer also gerne mitspielen möchte, kann sich dafür noch bewerben. Alle Infos wie ihr euch bewerben könnt, gibt's hier.

Jan Josef Liefers (51) und Axel Prahl (55) bleiben DIE Publikumslieblinge.
Jan Josef Liefers (51) und Axel Prahl (55) bleiben DIE Publikumslieblinge.

Foto: Ronny Hartmann/Getty Images, NDR/Marion von der Mehden, Frank Rumpenhorst/dpa, Patrick Seeger/dpa, WDR/Markus Tedeskino


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