Bohrinselarbeiter sprachlos: Hündin schwimmt 217 Kilometer von Küste entfernt auf offenem Meer

Songkhla (Thailand) - Khon Vitisak staunte nicht schlecht: Am Freitag sah der Mann, der auf einer Bohrinsel, 217 Kilometer von Thailand entfernt, arbeitet, wie ihm eine Hündin auf offenem Meer entgegenschwamm. Wo das Tier herkam, ist vollkommen offen, berichtet die "Daily Mail".

Das entkräftete Tier rettete sich unter die Bohrinsel.
Das entkräftete Tier rettete sich unter die Bohrinsel.  © YouTube/Screenshot/Viral Press

Nur der Kopf des weiblichen Vierbeiners ragte aus den hohen Wellen, als sie weitere Arbeiter von der Bohrinsel aus sahen und nach ihr riefen. Tatsächlich schwamm die Hündin zu den rostigen Metallpfosten, der Bohrinsel.

Mithilfe eines Seils zogen die Männer das entkräftete Tier schließlich zu sich hoch und gaben ihr erstmal etwas Wasser. Videoaufnahmen, die auch auf YouTube zu sehen sind, zeigen Teile der Rettung der Hündin.

"Als wir sie zum ersten Mal an Bord nahmen, war sie deprimiert und müde, weil sie lange Zeit im Wasser gewesen war. Sie war dehydriert... Als wir ihr Wasser und Mineralstoffe gaben, besserten sich ihre Symptome. Sie fing an, sich aufzusetzen und normal zu laufen", so Khon Vitisak laut "Daily Mail".

Zwei Tage lang pflegten die Bohrinsel-Arbeiter das Tier und ließen es dann per Öltanker an Land bringen.

Die Hündin wurde am Montag zu der Tierschutzorganisation "Watchdog Thailand" in Songkhla gebracht, wo sie von Tierärzten untersucht wurde. Es kam heraus, dass die Hündin kerngesund ist.

Jetzt rätseln alle, wo sie herkam und ob sie vom Ufer aus geschwommen war oder von einem Boot oder Schiff sprang. Falls es nicht möglich ist, einen Besitzer des Tieres ausfindig zu machen, gibt es schon jemanden, der sie gerne aufnehmen würde: Ihr Retter Khon Vitisak.

An Bord bekam die Hündin erstmal Wasser.
An Bord bekam die Hündin erstmal Wasser.  © YouTube/Screenshot/Viral Press

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