Dieser Ort in Sachsen hat die meiste Sonne

Selbst im Winter strahlt Sachsens Norden: Delitzsch.
Selbst im Winter strahlt Sachsens Norden: Delitzsch.  © Ralf Seegers

Leipzig - Sonniges Sachsen: Im vergangenen Jahr gab es im Freistaat 1655 Sonnenstunden - und damit 70 mehr als im Bundesdurchschnitt.

Unangefochtene „Sun City“ war nach Angaben des europäischen Messstationen-Netzwerkes MeteoGroup das nordsächsische Delitzsch.

„Klärchen“ mag Delitzsch - mit schier unglaublichen 2127 Sonnenstunden liegt die Kreisstadt ganz im Norden des Freistaats auf Platz 2 des deutschlandweiten Sonnen-Rankings. Nur die Insel Hiddensee konnte diesen Wert noch toppen. Hier schien im Jahr 2016 an 2155 Stunden die Sonne.

Warum die Wolken ausgerechnet um Delitzsch einen Bogen machen, ist so eingegrenzt nicht erklärbar. Allerdings: „Da Nordsachsen und das Leipziger Tiefland in Lee-Lage zu den Mittelgebirgen liegen, haben wir hier bei den meist vorherrschenden Süd- und Südwest-Wetterlagen generell etwas weniger Bewölkung, weil sich die Wolken dann am Gebirge stauen“, erklärt DWD-Meteorologe Manuel Voigt.

Und diese Sonnen-Orte haben es auch in die Sachsen-Top-10 geschafft: Bad Lausick (2077 Sonnenstunden), Hainichen (1963), Hartha (1934), Riesa (1900), Dresden, Messstation Rossendorf (1873), Leipzig, Messstation Connewitz (1853), Löbau (1845), Pirna (1837) und Elstra (1831).

Top 2 im deutschlandweiten Sonnen-Ranking - da strahlt nicht nur das Schloss Delitzsch im winterlichen Sonnenschein.
Top 2 im deutschlandweiten Sonnen-Ranking - da strahlt nicht nur das Schloss Delitzsch im winterlichen Sonnenschein.  © Ralf Seegers

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